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Bei der Erarbeitung des Schulprogramms sind wir von folgenden Garreler Geschäftspartnern unterstützt worden:

·       Raiffeisenbank Garrel e.G.

·       Bäckerei Behrens – Meyer

·       Hotel/Restaurant „Bürgerklause“

Wir sagen im Namen der SchülerInnen, Eltern und Lehrkräften unserer Schulgemeinschaft ein herzliches Dankeschön!

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Schulprogramm der Katholischen Grundschule Garrel


    
Inhaltsverzeichnis

0 Präambel 

1 Bestandsaufnahme

2 Arbeitsvorhaben

2.1 Unterricht

2.1.1 Implementierung der Bildungsstandards in die Stoffverteilungspläne

2.1.2 Förderkonzept

2.1.3 Förderschwerpunkt Lesen

2.1.4 Förderung der plattdeutschen Sprache

2.1.5 Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen

2.1.6 Hospitationen

2.1.7 Stundentafel

2.2 Schulgemeinschaft

2.2.1 Erziehungsgemeinschaft / Gewaltfreie Schule

2.2.2 Erziehung und Unterricht

2.2.3 Schulsozialarbeit

2.2.4 Schulpastorale Aktivitäten

2.2.5 Gestaltung von Fluren und Pausenhalle.

2.3 Organisationsentwicklung

2.3.1 Personalmanagement

2.3.2 Fortbildungskonzept

2.3.3 Finanzplanung der schuleigenen Mittel

3 Jahresplanung

4 Evaluation.         




0 Präambel

Alle am Schulleben aktiv Beteiligten (Schülerinnen, Eltern, LehrerInnen, pädagogische Mitarbeiterinnen, Integrationshelferinnen, ehrenamtliche MitarbeiterInnen) bilden zusammen die Schulgemeinschaft der Katholischen Grundschule Garrel. Um eine erfolgreiche Erziehung der Kinder zu gewährleisten, müssen Schule und Elternhaus zielgerichtet und aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten. Dies ist aber nur möglich, wenn die Bereitschaft zum Lernen bei allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft vorhanden ist.

Es wird an unserer Schule nicht über Unrecht hinweggesehen, sondern aktiv etwas dagegen unternommen. Regeln zum Umgang miteinander sind in einer Erziehungsvereinbarung festgelegt worden. Diese Erziehungsvereinbarung wird von Schülern, Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeitern,  und Eltern gleichermaßen getragen.

Die gesamte Arbeit wird geprägt von christlichen Bildungs- und Kulturwerten und selbstverständlich unter Berücksichtigung anderer Kulturkreise.

Als Katholische Grundschule legen wir Wert auf regelmäßige, das Schulleben begleitende religiöse Rituale und Veranstaltungen wie Morgengebete, Schulgottesdienste, Adventsfeiern, Besinnungen am frühen Morgen, Maiandachten und Aktivitäten zu den christlichen Fest- und Feiertagen.

Als „Projektschule für Niederdeutsch“ ermöglichen wir den Kindern die Begegnung mit der regionalen plattdeutschen Sprache.

Unsere Schule will helfen, die Anlagen der Schüler zu entfalten und sie darin unterstützen, sich zu ganzheitlichen, selbstständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln.

Das Schulprogramm soll seinen Beitrag leisten zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung an unserer Schule. Es bildet somit eine verbindliche Grundlage für die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Katholischen Grundschule Garrel.

Leitgedanke des Schulprogramms ist es, die Bildungs- und Erziehungsarbeit zu strukturieren und eine vergleichbare, verbindliche Arbeitsgrundlage zu schaffen. Somit können sich alle am Schulleben Beteiligten orientieren und das gemeinsam Beschlossene verwirklichen. Das Schulprogramm wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Das Schulprogramm wurde auf der Gesamtkonferenz am 13. Februar 2006 beschlossen.

Nachtrag im Schuljahr 2009/2010:
Nachdem die „gewaltfreie Schule“ (2.21) und das Thema „Gewaltprävention“  besonders in den vergangenen zwei Jahren im Mittelpunkt zahlreicher Aktivitäten stand und die Arbeitsatmosphäre dadurch unserer Meinung nach im positiven Sinne gewonnen hat, möchten wir als Leitbild für unsere Schule

                                        „Miteinander – Füreinander“

formulieren.




Die Bedeutung drücken wir wie folgt aus:

das wort
das ich spreche



das schweigen
das ich verbreite



die hand
die ich gebe




die hand
die empfängt
was ich tue
was ich unterlasse

von allem
geht wirkung aus

ganz nah
merkt man es
am meisten

alles zieht
seine kreise

(Peter Klever)





1 Bestandsaufnahme

 Unsere Schule

Die Katholische Grundschule Garrel existiert seit 1971 und wurde auf Grund steigender Schülerzahlen 1992 durch einen Anbau um 6 Klassenräume, 4 Gruppenräume und eine Schulküche erweitert. Zurzeit (2014) unterrichten 21 Stammlehrkräfte, ein Lehrer für den herkunftssprachlichen Unterricht (türkisch) und eine Lehreranwärterin 413 Schüler und Schülerinnen in 18 Klassen.

32 ausländische Kinder besuchen unsere Schule. Die Konfessionen sind wie folgt verteilt: katholisch: 231, evangelisch: 111, Islam: 31, sonstige Konfessionen: 15, ohne Konfession: 25. In die Schule integriert ist ein Schulkindergarten mit 8 Kindern.


Seit 2001 ist unsere Schule verlässlich. Sechs pädagogische Mitarbeiterinnen betreuen nach Unterrichtsschluss in der Zeit von 11.45 – 12.30 Uhr ca. 130 Kinder in sechs Gruppen. Zwei pädagogische Mitarbeiterinnen sind als Vertretungskräfte tätig. Zum weiteren Personal gehören eine Sekretärin und ein Hausmeister.

Der Förderverein der Katholischen Grundschule konstituierte sich im Jahr 2004. Viele Projekte und Veranstaltungen werden von den rund 120 Mitgliedern unterstützt, wie z.B. die Aktive Pause, die mit Mitteln des Fördervereins mit Sportutensilien ausgestattet wurde.


Rund 90 % der Eltern und 95 % der LehrerInnen sind mit der Schule zufrieden oder sehr zufrieden (Erhebung 2010/2011). Auf unserer Homepage www.vgs-garrel.de, die ständig aktualisiert wird, befinden sich weitere Informationen über unsere Schule.


Zusammenarbeit Kollegium Die Zusammenarbeit innerhalb unseres Kollegiums zeichnet sich aus durch

   o       eine Erarbeitung der Stoffverteilungspläne zu Beginn des Schuljahres in
            den Jahrgangskonferenzen
   o       konkrete Absprachen bezüglich der Lerninhalte
   o       eine effektive Arbeitsteilung
   o       den Austausch von Arbeitsmaterialien
   o       die Erstellung klassenübergreifender Lernkontrollen
   o       die Reflektion der Lernergebnisse
   o       Hilfsbereitschaft  


Elternschaft

Die Eltern unterstützen die SchülerInnen und LehrerInnen auf vielfältige Weise, indem sie sich an

    o   Sportfesten 
    o   Einschulungsfeiern  
    o   Klassenfesten    
    o   Schulfesten    
    o   Exkursionen und   
    o   Lesenächten  
    
o   Projekten und als Lesepaten
        
  aktiv beteiligt.
          


Es findet ein regelmäßiger Austausch zwischen LehrerInnen und Erzieherinnen der benachbarten Kindergärten St. Peter und Paul, dem Barbara Kindergarten und der Kindertagesstätte St. Johannes statt. Jährlich werden Themeninhalte wie z.B. Arbeitskonzepte, Sprachförderprogramme etc. besprochen.

Eine Übersicht aller Aktivitäten im Rahmen der Zusammenarbeit finden sich im „Kooperationskalender“ der Einrichtungen.


Patenschaften Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 bestehen Patenschaften zwischen Viertklässlern und Erstklässlern, um den Schulneulingen den Einstieg in das Schulleben zu erleichtern. Die Älteren stehen den Jüngeren mit Rat und Tat zur Seite. Im November 2005 startete zusätzlich ein Leseprojekt zwischen diesen Klassen, in dem die SchülerInnen sich gegenseitig Geschichten vorlesen und ihre Fortschritte und Erfolge präsentieren.



Das Schulleben




2 Arbeitsvorhaben

2.1 Unterricht

2.1.1  Implementierung der Bildungsstandards und Kerncurricula 
         in die Arbeitspläne
 
Ausgangslage

Arbeitspläne liegen, abgestimmt auf die neuen Kerncurricula, an unserer Schule für alle Fächer vor.Die entsprechenden Jahresplanungen werden zu Beginn eines jeden Schuljahres von den Klassen- und Fachlehrern aktuell erstellt.

2.1.2 Förderunterricht

Ausgangslage

Unsere Situation ist dadurch geprägt, dass eine zunehmend hohe Zahl an Kindern aus Aussiedler- und Ausländerfamilien unsere Schule besucht. Hinzu kommen vermehrt Kinder, die von ihren Eltern nur wenig Unterstützung erfahren.

Aktuell sind es ca. 9% der Kinder, die mit einem Ausländerstatus und ohne ausreichende Deutschkenntnisse zu uns kommen.





Ziele

Kein Schüler sollte unsere Grundschule verlassen, ohne über ausreichende Kenntnisse in Deutsch und Mathematik zu verfügen.

Ein wichtiges Ziel des Förderunterrichtes ist es, dass kein Schüler eine Klasse wiederholen muss.

Gute Schüler sollen durch Forderunterricht in ihrer Motivation gestärkt werden.


Unsere Wege zur Zielerreichung

-  Da der Grundstock für alle Schulleistungen im ersten und zweiten Schuljahr   
   gelegt wird, sollte hier verstärkt gefördert werden.
-  Durch Beratungsgespräche sollten Eltern mit in das Konzept einbezogen  
   werden.   
-  Die Selbstreflektion der Schüler soll angeregt werden.
- Der Forderunterricht sollte verstärkt im 3. und 4. Schuljahr angeboten
    werden.


Maßnahmen

1. Der Förderbedarf wird so früh wie möglich festgestellt. Eventuell sollten geeignete 
   Testverfahren mit einbezogen werden.

2.  In den Klassenkonferenzen wird über den festgestellten Förderbedarf diskutiert      und die geeignete Fördermaßnahme beschlossen.


2.1.3 Förderschwerpunkt Lesen

 
Ausgangslage Es ist Konsens in unserer Gesellschaft, dass dem Lesen eine Schlüsselstellung gebührt und Lesen entscheidend zum späteren beruflichen Erfolg beiträgt. Da wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Phase, in der sich ein Kind für das Lesen und für das Buch öffnet, lediglich bis zum 12. oder 13. Lebensjahr reicht, kommt der Arbeit der Grundschule in diesem Bereich eine besondere Verantwortung zu. Aus diesem Grunde sind an unserer Schule in den vergangenen Jahren viele zusätzliche Leseprojekte entwickelt worden.


Ziele

Die im Förderplan der Schule aufgelisteten Leseprojekte und Leseaktivitäten sollen besonders gepflegt und einer regelmäßigen Reflektion unterworfen werden.


Maßnahmen

In der Deutsch-Fachkonferenz werden die Leseprojekte und Leseaktivitäten für die schulische Arbeit jährlich inhaltlich, zeitlich und organisatorisch aufeinander abgestimmt.  




1.1.4  Förderung der plattdeutschen Sprache

 
Ausgangslage

Zu ihrem Bildungsauftrag zählt die Katholische Grundschule Garrel die Förderung der plattdeutschen Sprache. In Anerkennung des Bemühens, den Kindern die Begegnung mit der in der Region geschichtlich-kulturell verankerten Sprache in vielfältiger Form zu ermöglichen, wurde die Schule von „De Spieker – Heimatbund für Niederdeutsche Kultur“ als „Plattdutsch-Schaule 2010“ ausgezeichnet und zum 1. Februar 2013 von der Landesschulbehörde erstmals als „Projektschule für Niederdeutsch“ offiziell anerkannt.


Maßnahmen

Die Schule verpflichtet sich,


·  in Anlehnung an den Erlass „Die Region und ihre Sprachen“ die 
   plattdeutsche Sprache fächerübergreifend in den Unterricht einzubinden,


 
·  den Kindern durch Zusatzangebote wie Arbeitsgemeinschaften, 
   Chorklassen-Repertoire, plattdeutsche Betreuungsgruppen,
   Lesewettbewerbe, plattdeutsche Gottesdienste, den Einbau von
   plattdeutschen Sprach-Elementen in das tägliche Schulleben… das Erlernen
   der Sprache zu ermöglichen,


 
·  die plattdeutsche Sprache auf schulischen und außerschulischen
    Veranstaltungen lebendig werden zu lassen,


 
·   den Lehrkräften die Möglichkeit zu geben, sich im Erlernen sowie in der
    Vermittlung der plattdeutschen Sprache weiterzubilden.


 
V.: Schulleitung

     Plattdeutsch – Obmann / Obfrau

     Fachlehrkräfte


Ausgangslage

Die Zusammenarbeit mit der Oberschule findet in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch sowie auf vielen weiteren Ebenen statt.
Verbale Rückmeldungen über den Entwicklungsstand der abgegebenen Schüler erfolgen seitens der Oberschule nach dem Halbjahreszeugnis sowie am Ende des 5. und 6. Schuljahres. Weitere Absprachen sind in dem „Konzept zur Zusammenarbeit der Grundschulen“ in der Gemeinde untereinander und mit der Oberschule Garrel erläutert.Die Gymnasien informieren uns in schriftlicher Form über den Leistungsstand nach dem ersten Halbjahr.

Ziel

In den nächsten Jahren wollen wir weiterhin an der aktuellen Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen festhalten.Zudem werden den weiterführenden Schulen unsere Arbeitspläne für die Fächer Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und Englisch vorgelegt, um für unsere Schüler einen reibungsloseren Übergang zu erzielen.




2.1.5 Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen

Ausgangslage

An der Kath. Grundschule Garrel finden keine Hospitationen im Sinne von kollegiumsinternen Unterrichtsbesuchen statt.

Für Referendare, Praktikanten oder Betreuungskräfte besteht die Möglichkeit, für Ausbildungszwecke zu hospitieren.

Ziel
Unser Ziel ist es, Hospitationen zur kollegialen Beratung zu nutzen. Die Hospitationen sollen freiwillig sein.

2.1.7 Stundentafel  

Das Kollegium setzt den Rahmenlehrplan mit einer festgelegten Stundentafel um.




2.2 Schulgemeinschaft

2.2.1 Erziehungsgemeinschaft / Gewaltfreie Schule

Schule trägt Verantwortung für die ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler während des Schulbesuchs sowie für alle in der Schule Tätigen. Diese Verantwortung umfasst auch den Schutz vor Gewalt und die Gewährleistung von größtmöglicher Sicherheit.

Vor diesem Hintergrund treffen Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer und die pädagogischen MitarbeiterInnen folgende Vereinbarungen:


Die Lehrerinnen und Lehrer sowie die pädagogischen MitarbeiterInnen verpflichten sich,

- respektvoll und fair mit den Schülerinnen und Schülern umzugehen,
- im Bedarfsfall Gespräche mit den Eltern und Schülern zu ermöglichen,
- Konsequenz und Wärme zu zeigen,in der kollegialen Zusammenarbeit offen,
- fair, ehrlich, vorurteilsfrei und in gegenseitiger Achtung miteinander umzugehen.

Die Eltern und Erziehungsberechtigten verpflichten sich,

- die Zusammenarbeit mit der Schule zu gewährleisten,
- Gesprächsangebote wahrzunehmen,
- bei Fehlverhalten der Kinder gemeinsam mit der Schule nach Lösungen zu suchen.  


Die Schülerinnen und Schüler verpflichten sich,

- alle Regeln einzuhalten und die Anordnungen der Lehrkräfte und pädagogischen 
  MitarbeiterInnen zu befolgen,
- keine körperliche Gewalt anzuwenden und zu dulden,
- andere nicht mit Schimpfwörtern und abwertenden Äußerungen zu kränken oder zu
   verletzen,
- höflich, freundlich und hilfsbereit mit allen in der Schule umzugehen,
- das Eigentum anderer und der Schule zu respektieren und nicht zu beschädigen
   bzw. zu zerstören.




2.2.2 Erziehung und Unterricht

Um eine erfolgreiche Erziehung und einen schulischen Erfolg zu gewährleisten, müssen Schule und Elternhaus zielgerichtet und aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten.

Um diese Ziele zu erreichen, verpflichten sich

  -  die LehrerInnen und pädagogischen MitarbeiterInnen,

  - als Ansprechpartner für SchülerInnen und Eltern zur Verfügung zu stehen,
  -  Schülerleistungen vorurteilsfrei und durchschaubar zu bewerten,
  -  Unterrichtsergebnisse, -inhalte und -gestaltung in der Zusammenarbeit mit allen 
     an Schule Beteiligten regelmäßig zu reflektieren bzw. weiter zu entwickeln,
  -  im Rahmen ihrer Möglichkeiten Hilfen, Förder- und Fordermaßnahmen anzubieten.
 
-  die Eltern und Erziehungsberechtigten,

   - für die LehrerInnen erreichbar zu sein und die Gesprächsangebote der Schule 
     wahrzunehmen,
   - Interesse für die schulische Entwicklung ihrer Kinder zu zeigen,
   - Verantwortung zu übernehmen und für die Kinder Zeit zu haben,
   - den Kindern zu Hause einen geeigneten Arbeitsplatz zu bieten, an dem sie in
      Ruhe ihre Hausaufgaben erledigen können,
   - ihre Kinder pünktlich, regelmäßig und mit einem ausgewogenen Frühstück in die
     Schule zu schicken.

-      die SchülerInnen,

  - alle erforderlichen Unterrichtsmaterialien in ordentlichem Zustand mit in die
    Schule zu bringen,
  - Regeln einzuhalten,Hausaufgaben zuverlässig zu erledigen und sich auf Tests und
    Lernzielkontrollen gewissenhaft vorzubereiten,
  - den Klasseraum, die Flure, Fachräume und den Schulhof sauber zu halten.  


  Maßnahmen

Um die Einhaltung dieser Verpflichtungen, die  unter den Punkten „Gewaltfreie Schule“ und „Erziehung und Unterricht“ aufgelistet sind, zu gewährleisten, werden folgende Maßnahmen vereinbart:


  1.      Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte unterzeichnen die
           Erziehungsvereinbarung.

           T.: ___                                          V.: ___


  2.      Auf Elternversammlungen und in Klassengesprächen werden die
          Verhaltensregeln einmal jährlich zum Gegenstand einer Information und
          Diskussion gemacht.

         T.: ___                                          V.: ___






2.2.3 Schulsozialarbeit  

Ausgangssituation:  

An der Katholischen Grundschule Garrel besitzen zurzeit rund neun Prozent der Schülerinnen und Schüler einen Ausländerstatus. Viele dieser Kinder haben so gravierende Sprach – Defizite, das sie dem Unterricht nicht folgen können. Die Zahl der betroffenen Kinder wird in den kommenden Jahren steigend sein.
 
Da Schule nicht nur eine Lerngemeinschaft, sondern auch eine Lebensgemeinschaft ist, hat sie eine große Verantwortung gegenüber diesen Kindern. Das Ziel muss deshalb sein, die Kinder insbesondere sprachlich zu fördern und in die Schulgemeinschaft zu integrieren.  


Maßnahmen:  

Im Rahmen der Sozialarbeit an unserer Schule versuchen wir,


·  zusätzliche Stundenkontingente für o.g. Schülerkreis zu gewinnen,


·  Alphabetisierungs- und zusätzliche Sprachfördermaßnahmen
    anzubieten,

·  die Schülerinnen und Schüler in ihrer sozialen Kompetenz zu fördern und sie
    in die Klassen- und Schulgemeinschaft zu integrieren,


·  herkunfts- und migrationsbedingte Benachteiligungen abzubauen,

·  eine intensive Zusammenarbeit mit den Elternhäusern, dem Schulträger
    und caritativen Einrichtungen zu nutzen und zu pflegen.


·  herkunftssprachlichen Unterricht und islamkundlichen Unterricht zu
    integrieren,


·  eine Veranstaltung mit Aktivitäten der muslimischen Schüler für die
    Schulgemeinschaft anzubieten.



  V.: Schulleitung

     Klassenleitungen

     Förder – Lehrkräfte




2.2.4 Schulpastorale Aktivitäten  


Ausgangssituation:  

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule sind sehr unterschiedlich religiös sozialisiert. Bei einem Teil findet noch die religiöse Sozialisation in den Familien statt, ein mittlerweile aber auch sehr großer Teil bringt kaum noch Erfahrung in gelebter religiöser Erziehung mit. Allerdings gehören ca. 85 Prozent der Kinder einer der beiden christlichen Kirchen an.  


Schulpastorale Aktivitäten sollen:
 

·   zu einer lebendigen und menschenfreundlichen Schule beitragen und
    christliches Handeln in unserem Schulleben erfahrbar machen.


·  religiös-spirituelle Erlebnis- und Erfahrungsräume erschließen und vertiefen
    und alle Beteiligten unterstützen ihr Leben im Geist des christlichen
    Glaubens zu gestalten.


·  ein Bewusstsein für die Zusammengehörigkeit aller am Schulalltag
    beteiligten Personen schaffen, soziales Lernen an der Schule fördern und
    Verständnis für andere Religionen und Kulturen wecken.



Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden:
 
An unserer Schule besteht ein enger Kontakt zu der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde. Es finden regelmäßig Gottesdienste in beiden Kirchen statt. Die Vorbereitung auf die Erstkommunion wird im katholischen Religionsunterricht des 3. Schuljahres inhaltlich mit begleitet und unterstützt.

Auf der Fachkonferenz Religion findet ein Austausch mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern beider Konfessionen statt.


 Schulpastorale Angebote an unserer Schule sind zum Beispiel:

·   Gottesdienste in der Schule oder den beiden Kirchen

·   Ökumenische Adventsbesinnungen

·   Ökumenische Frühschichten vor Schulbeginn

·   Tauferneuerung

·   Segnung der Adventskränze

·   Blasiussegen

·   Maiandacht in der Schule

·   Morgengebete

·   Wallfahrt nach Bethen

·   Religiöse Gestaltungen (z.B. Advents- oder Fastenzeitweg in der Halle)


  Das Kollegium unterstützt die religiöse Arbeit an unserer Schule.


  V.: FK – Leitung Religion

      Religions – Lehrkräfte



2.2.5 Gestaltung von Fluren und Pausenhalle  


Ausgangslage

In der Grundschule Garrel sind die Flure nur Zubringer zu den Klassenräumen. Sie sind steril gestaltet.

Sie fordern die Schüler zum Rennen und Toben auf. In den Regenpausen gibt es keine Möglichkeiten sich kreativ zu betätigen. Es herrscht ein hoher Geräuschpegel.

In den Fluren befinden sich Sitzecken mit Trennwänden und Beleuchtung. Im Winter können diese leider nicht genutzt werden, da es auf den Fluren zu kalt ist.


Ziele

Die Flure der Grundschule Garrel sollen in den Unterrichtsraum (z.B. zur Differenzierung, Gruppenarbeit, Förder- und Forderunterricht, Frei- und Wochenplanarbeit) integriert werden.


Flure sind Gehzonen.

Die Pausenhalle soll während des gesamten Jahres zusätzlich als Ausstellungsraum für alle Fächer dienen.


Unterrichtsergebnisse sollen im ständigen Wechsel an den freien Wandflächen, Schaukästen und Fensternischen präsentiert werden.


Maßnahmen

1.  Die Betreuungskräfte übernehmen weiterhin die Gestaltung der großen Fenster 
     in der Pausenhalle.

     T.: ___                                                    V.: Betreuungskräfte

2.  Verantwortlich für die Bühnengestaltung sind die einzelnen Jahrgänge. In der
     letzten Dienstbesprechung des Schuljahres wird die Reihenfolge der Jahrgänge 
     festgelegt.

      T.: Dienstbesprechung am ___                 V.: Schulleitung

3.  Die Organisation der Ausstellung liegt in der Verantwortung der Jahrgänge.
    Auch die Bilder aus den Projekten und Arbeitsgemeinschaften können dazu
     verwendet werden.


4.  Die Bühne darf nur in Begleitung einer Lehrperson betreten werden.

5.  Wenn eine Klasse sich im Klassenverband im Schulgebäude bewegt, wird sie von
     einem Lehrer begleitet.




2.3 Organisationsentwicklung


2.3.1 Personalmanagement

Maßnahmen

Auf einer Dienstbesprechung sollen Informationen zu folgenden Punkten vorgelegt werden:


- Verteilung der Klassen auf die Räume
- Lehrereinteilung

T.: Letzte Dienstbesprechung vor den Sommerferien 
V.:  Schulleitung


2.3.2 Fortbildungskonzept

Ziel

Unser Kollegium zeichnet sich durch eine hohe Fortbildungsbereitschaft aus. Unser Ziel ist es, über die individuellen Fortbildungswünsche hinaus eine gemeinsame Fortbildungsplanung zu entwickeln, die sich an den Notwendigkeiten orientiert, die sich aus dem Schulprogramm ableiten.


Maßnahmen

1.  Auf der Grundlage des verabschiedeten Schulprogramms wird auf den
    Fachkonferenzen Fortbildungsbedarf festgestellt. Die Ergebnisse der Diskussion
    werden an die Schulleitung weitergegeben.

    T.: ___      V.: FK-Leiter


2. Auf einer Gesamtkonferenz wird auf Grund der Vorschläge aus den
    Fachkonferenzen ein Gesamtvorschlag der Schulleitung diskutiert und
    beschlossen.

   T.: Gesamtkonferenz am _____     V.: Schulleitung

3.  Zu einer jährlichen gemeinsamen und ganztätigen schulinternen
     Lehrerfortbildung werden die MitarbeiterInnen jeweils am 1. Schultag nach
     den „Zeugnisferien“ eingeladen.


4.  Ergebnisse, Ideen und Anregungen sollen von den Teilnehmern einer
     Fortbildung auf der folgenden Dienstbesprechung kurz vorgestellt werden.
     Die Teilnehmer der Fortbildung stehen interessierten Kollegen als
     Multiplikatoren zur Verfügung, in dem sie z.B. Materialien vorstellen und
     austauschen.





2.3.3 Finanzplanung der schuleigenen Mittel

Maßnahmen

1. Die Arbeitsvorhaben des Schulprogramms sind Grundlage für die Verwendung
    vorhandener Mittel. Darüber hinaus notwendiger Anschaffungsbedarf wird von den
    Fachkonferenzen ermittelt und an die Schulleitung weitergereicht.

    T.: Frühjahr/Sommer des Haushaltsjahres                   V.: FK-Leiter


2. Der Schulleiter legt eine Beschlussvorlage über die Verwendung der vorhandenen  
    Mittel vor.

    T.: Frühjahr/-----                                             V.: Schulleitung



3 Jahresplanung

Monat                Aktion              Termin               Verantwortichkeit         
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember



4 Evaluation
 
Ziel unserer Schulprogrammarbeit ist, in einen kontinuierlichen und systematischen Prozess der Planung und Auswertung unserer schulischen Arbeit zu kommen. Evaluation bedeutet für uns, nicht nur zu überprüfen, ob wir unsere Arbeitsvorhaben umsetzen konnten, sondern auch nach den Effekten der Umsetzung zu fragen. Dies zu tun, ist für uns Grundlage für die Fortschreibung des Schulprogramms.

Maßnahme

Das Schulprogramm wird alle 3 Jahre im Kollegium evaluiert und fortgeschrieben.

T.: _______                            V.: Schulleitung   


Evaluiert, erweitert und beschlossen:


Garrel, 23. Juni 2014

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