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Juni 2015

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Behrens Meyer backt mit Grundschülern

Zum Abschluss der Einheit „Vom Korn zum Brot“ besuchte die Klasse 3c der Grundschule Garrel das Unternehmen Behrens Meyer.

Bernd Meyer und sein Team begrüßten die kleinen Nachwuchsbäcker mit Backschürzen und –mützen.

Die Schüler erfuhren von den Profis, woraus ein Brotteig besteht, entdeckten im Lager, wie viele verschiedene Zutaten eine Bäckerei benötigt und durften ihr erstes eigenes Körnerbrot herstellen. Während das Brot im großen Ofen gebacken wurde, führte Bernd Meyer die Schüler durch die große „Backstube“.

Die Kinder konnten den Bäckern bei der Arbeit über die Schulter schauen und alles erfragen, was sie über das Bäckerhandwerk wissen wollten. Dabei erfuhren sie u.a. was ein gesundes Brot ausmacht, wie Brötchen hergestellt werden, wie die Lagerung der Backwaren organisiert ist und wie diese dann in die verschiedenen Backshops geliefert werden.

Nach einer Pause mit leckeren Brötchen aus der Bäckerei und kalten Getränken,  gingen die Schüler wieder selber ans Werk und stellten geflochtene Hefezöpfe her.

Sie hatten sehr viel Spaß am Backen und durften zum Schluss sogar ihre Backwerke mit nach Hause nehmen. Der Besuch von Schulklassen in der Bäckerei soll ab sofort ein fester Bestandteil der Firmenpolitik werden.

Text und Bilder: Yvonne Prox

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Grundschüler entdecken die Münsterländische Tageszeitung

Die Kinder aus den fünf Klassen des vierten Jahrgangs der Katholischen Grundschule Garrel sind in dieser Woche im „Zeitungsflirt“. Neugierig studieren die  Jungen und Mädchen morgens die Münsterländische Tageszeitung und beschäftigen sich anschließend unter der Anleitung ihrer Deutschlehrer mit ausgewählten Themen zu dem Projekt.

Das erste Sichten der Tageszeitung lässt die unterschiedlichen Interessen der Zeitungsleser erkennen: Einige Schüler erkunden die Berichte aus der Gemeinde Garrel, andere stöbern auf den Sportseiten.

In den sich anschließenden Unterrichtssequenzen lernen die Jungen und Mädchen, das Blatt systematisch zu lesen. Viele Kinder wissen inzwischen, dass die Zeitung in mehrere „Bücher“ eingeteilt ist und jedem „Buch“ wiederum bestimmte Sparten zugeordnet sind.

Außerdem beschäftigen  sich die Schüler der vierten Klassen mit der Frage, auf  welchen Wegen Nachrichten und Berichte über Veranstaltungen und Ereignisse in die Zeitung gelangen.

Seit einigen Jahren ist der „Zeitungsflirt“ fester Bestandteil des Deutschunterrichtes.

Unser Bild zeigt die Klasse 4b, die sich jeden Tag auf die MT freut.

Text und Foto: Brigitte Helmes
 

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Musik macht gute Laune in Garrel

Sommerkonzert "The Best of" der Chorklasse der GS Garrel

Mit dem Aufruf "Hey, alle Mann , packt mit an"  starteten die Kinder der Chorklasse ihr Abschlusskonzert am 18.6.2015. Zur Begrüßung forderten sie die zahlreichen Besucher in der Pausenhalle der Grundschule Garrel mit dem plattdeutschen Song "Kumm in und bliev"  auf zum Verweilen. Die Zuhörer, u.a. Eltern, Geschwister, Großeltern, Lehrkräfte oder auch Gäste aus dem Seniorenheim konnten sich auf ein abwechslungsreiches, mehrsprachiges Programm freuen.

Mit selbst geschriebenen Liedern stellte sich die Chorklasse unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Tapken als "Garreler Kinner " vor, die mit ihrem Lied "Wir sind eine Supertruppe"  auch musikalisch zeigte, wie sehr die Chorklasse in 2 Schuljahren zusammengewachsen ist.
Die Schülerinnen und Schüler führten mit eigenen Ansagen selbstständig durch das Programm und nahmen die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise in vergangene Zeiten, fremde Länder und Kulturen.

Der Jubiläumssong "Diese Schule hier in Garrel" gehörte neben altbekannten Melodien wie "Alle Vögel sind schon da" genauso zum  Programm wie die plattdeutschen Lieder "Ick schnack Platt" oder "Danz up de Doal" . Den beliebten und besonders anspruchsvollen "Cup Song" performten die Kinder perfekt sogar up Platt und ernteten dafür lauten Applaus.

Die Kinder der Flöten-AGs aus dem 3. und 4. Schuljahr rundeten das Programm mit ihrem Flötenspiel ebenso ab wie der Sketch "Dreei Buddelgeister". Das Verwirrspiel um die Geister "Wecker", "Wat" und "Wait ick nich" brachte die Zuhörer auch gerade durch die gelungene Präsentation von Antonia und Lina aus der 4d zum Lachen.

Mit  den afrikanischen Liedern "Banuwa, banuwa, banuwaio" oder "Nakupenda sana, Afrika" forderten die Schüler die Gäste zum Fröhlichsein auf.  Der Klang der Trommeln und afrikanische Tanzelemente entführten die Zuhörer auf eine musikalische Reise nach Afrika.
Weiter ging es mit  englischen Songs  wie "Like ice in the sunshine" oder "We are the world" von Michael Jackson.
Im letzten Teil des Konzertes wurde das Publikum noch einmal durch Gospelsongs wie "He´s  got the whole world" oder "Oh, happy day" mitgerissen und zum Mitklatschen animiert.

Natürlich forderten die Gäste lautstark nach einer Zugabe. Mit den Liedern "Mögen die Straßen uns zusammenführen" und "Gib mir deine Hand, auf Wiedersehen" wurde nun auch allen der bevorstehende Abschied bewusst.

Dieses Konzert war "The Best of " Chorklasse  2013 - 2015. Möglich wurde dies durch das intensive, fleißige Lernen von Texten, durch zahlreiche Proben und Auftritte,  durch die Leidenschaft zur Musik, durch die Unterstützung der Eltern und nicht zuletzt durch das Engagement der Chorklassenleiterin Frau Tapken, die  viele Texte selbst geschrieben bzw. umgeschrieben hat und die Chorklasse durch ihre  Führung zu etwas ganz Besonderem gemacht hat.

Text und Fotos: Nicole Tiedeken

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Grundschule feiert kleines Richtfest ihres Neubaus

Die Schulgemeinschaft der Grundschule Garrel feierte  am Freitag, den 5.6.2015 in einer kleinen Feierstunde das Richtfest ihres Anbaus, das von vielen fleißigen Helfern kurzerhand vorbereitet worden war.
 
Bei herrlichem Sonnenschein versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften um 11.00 Uhr vor dem Neubau ihrer Schule und warteten gespannt auf den Zimmerer Herr Timmerevers, der unter den Augen der Schülerinnen und Schüler auf das Dach kletterte und mit einem traditionellen Richtspruch den Rohbau einweihte. Als Richtkranz hatte die Klasse 2c unter der Leitung von Frau Rubach kurzerhand einen Birkenbaum schön geschmückt. Dieser wurde von unserem Hausmeister auf das Dach gebracht und dort befestigt. Die Schülerinnen und Schüler sorgten von unten mit ihrem Augenmaß dafür, dass der Baum auch gerade ausgerichtet wurde.
 
Für die musikalische Umrahmung sorgte Frau Tapken mit ihrer Chorklasse. Zusammen mit allen vierten Klassen stimmte die Chorklasse das Lied "Uns´re Schule hier in Garrel" an und rundete damit die kleine Feierstunde ab.
Abschließend gab es eine tolle Erfrischung für alle in Form von kalten Getränken, die der Förderverein der Grundschule Garrel unter der Leitung von Holger Hartmann spendierte.

Herr

Timmerevers

weiht den

Neubau

mit dem

traditionellen

Richtspruch

ein.
Alle vierten

Klassen

sorgen

mit der

Chorklasse

für die

musikalische

Stimmung.
Der

Förderverein

sorgt für die

Erfrischung

danach.

Text und Fotos: Nicole Tiedeken

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Känguru – Test:  Preise und Urkunden

79 Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen  der Grundschule Garrel warteten seit dem Kängurutag am 20. März gespannt auf ihre Ergebnisse und die Auswertung des Mathewettbewerbes. Am Montag war es endlich soweit. In der Aula der Grundschule versammelten sich die 3. und 4. Klassen zur Übergabe der Preise.

Im 3. Schuljahr reichte es leider noch nicht für einen Platz unter den Besten. Die 3 Jahrgangsbesten Emily Kelsch (67,5 Punkte), Sven-Luca Bruns (66,75 Punkte) und Lenox Miller (66,25 Punkte) erhielten trotzdem ihren verdienten Beifall. Sie hatten die Grenze von 71,5 Punkten, die für einen 3. Preis geschafft werden musste, leider verfehlt.

Im 4. Schuljahr konnten 3 Preise vergeben werden. Unter dem Applaus ihrer Mitschüler erhielt Marlene Riethmüller einen 2. Preis. Sie hatte mit 100 von 120 Punkten nur knapp einen 1. Preis (bis 102,5 Punkte)  verpasst. Leonie Schierhorn bekam mit 87,75  einen 3. Preis. Für den  weitesten Känguru-Sprung, d.h. die meisten - aufeinander folgenden -  richtig gelösten  Aufgaben, konnte Leonie Schierhorn noch ein T-Shirt entgegen nehmen. Hinter den beiden Mädchen aus der 4d lag Kian Preut aus der 4a auf dem 3. Platz im 4. Jahrgang.

Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde, die Känguru-Knobel-Kette und eine Lösungsbroschüre.

Unser Bild zeigt

die geehrten Kinder

zusammen mit

der Fachbereichs-

leiterin Frau

Maria Wendeln.
Text: Maria Wendeln
Foto: Nicole Tiedeken

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Mai 2015

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Sportolympiade brachte die ganze Schule in Bewegung

Zum elften Mal stand einen Vormittag lang der Sport im Mittelpunkt des Schullebens. Bei der Sportolympiade wetteiferten die Kinder der Katholischen Grundschule miteinander an neun Stationen um den Sieg innerhalb ihres Schuljahrgangs.
 
Die verschiedenen Disziplinen wie beipielsweise der Staffelhüpfer oder der Sprungzielwurf orientieren sich an den klassischen Elementen der Leichtathletik, werden aber als Teamwettkampf absolviert. So feuerten sich die Kinder gegenseitig lautstark an und sammelten zahlreiche Punkte für ihre Klassenkonto.
 
Unterstützt wurde die Aktion durch 38 Eltern, die als Wertungsrichter fungierten und nebenbei für eine zusätzliche Motivation sorgten. Ohne diesen Einsatz der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht durchführbar, so dass den Eltern ein besonderer Dank gilt.
 
Auch das Wetter spielte mit - von 10 Regenminuten einmal abgesehen -  und so freuten sich bei der Siegerehrung folgende Klassen über ihren 1. Platz:
 
Jahrgang 1: Die Eulis (1b), Jahrgang 2: Die Entdecker (2d), Jahrgang 3: Die Powerkids (3c) und Jahrgang 4: Die Turboschnecken (4e).

Text und Fotos: P. Krüger-Janning

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Hier werd platt schnacket!

Die Gäste konnten sich der plattdeutschen Aura nicht entziehen. Schon beim Betreten der Katholischen Grundschule Garrel war allen klar: Hier werd platt schnacket! Überall hingen plattdeutsche Lebensweisheiten aus, Sprichwörter an den Fenstern und Türen, sogar einzelne Zimmer waren mit plattdeutschen Begriffen versehen. Die Flötengruppe und eine Theater-AG trugen einige Lieder und Sketche vor. Als Gäste kamen gestern 100 Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern und Lehrkräften nach Garrel, um die besten Leserinnen und Leser in fünf Altersgruppen zu ermitteln. Viele Schulen aus dem Landkreis beteiligten sich in den letzten Monaten an dem von der Oldenburgischen Landschaft ausgeschriebenen Plattdeutschen Lesewettbewerb. Je nach Zahl der Teilnehmer durften ein oder zwei Schüler in Garrel vorlesen.
Die Organisation lag erstmals in den Händen von Nicole Tiedeken, Konrektorin an der Garreler Grundschule. Sie übernahm diese Aufgabe von Maria Blömer (Falkenberg), die jetzt als Jury-Mitglied kam. Zur „plattdeutschen Aura“ der Schule passte auch, dass nach der Begrüßung durch die Konrektorin die Kinder einer Singklasse die Gäste begrüßten. Eines der plattdeutschen Lieder hieß „Wi freit us, dat wi Garreler Kinder sünd“. Das sangen sie mit großer Überzeugung, sodass keine Zweifel am Inhalt aufkommen konnten. Garrels Bürgermeister Andreas Bartels sagte bei der Begrüßung, dass er erst im Alter von 20 Jahren Plattdeutsch gelernt habe. Damals habe man gedacht, es sei besser, wenn die Kinder mit der hochdeutschen Sprache aufwüchsen. Diese Sichtweise habe sich überholt. Heute wisse man um den Wert mehrsprachig aufzuwachsen. Darum sollten Kinder schon früh Plattdeutsch lernen.
Ein Trend der letzten Jahre setzte sich bei der Auswahl der Stücke auch in diesem Jahr fort. Immer mehr Kinder lesen Texte von Autoren aus dem hiesigen Raum. Einige trugen sogar Texte von Frauen und Männern aus ihrem eigenen Wohnort vor. Die 40 Jury-Mitglieder hatten keine leichte Aufgabe, zumal in einigen Gruppen nur ein Gewinner aus dem Kreisgebiet zum Finale auf der Ebene des Landes Oldenburg, die auch von der Oldenburgischen Landschaft vertreten wird, teilnehmen kann. Das Finale findet statt am 19. Juni im ehemaligen Landtag in Oldenburg. Bei den Jüngsten, den Klassen drei und vier wurden zwei Gewinner benannt. In diesen Altersgruppen hatten sich über 400 Kinder zur Teilnahme in ihren Schulen gemeldet. Bei den Dritt- und Viertklässlern gab es zunächst vier Gruppen. Die Gruppenersten mussten noch einmal lesen um den Kreissieger zu ermitteln.
Folgende Schülerinnen und Schüler belegten die Plätze eins und zwei:
Klasse 3: Anna Maria Moorkamp (Grundschule Wachtum), Loreen Schamberg (Grundschule Tweel); Klasse 4: Niklas Eilers (Grundschule Lindern), Tim Fredeweß (Kath. Grundschule Garrel); Klassen 5 und 6: Christine Flint (Anne-Frank-Schule Molbergen), Michael Wübben (Oberschule Cappeln); Klassen 7 und 8: Thomas Grote (Gymnasium ULF), Alina Budde (Oberschule Garrel); Klassen 9 und 10: Jasmin Bley (Anne-Frank-Schule Molbergen), Ann-Kathrin Sommer (ULF Cloppenburg).

„Wi freit us, dat wi Garreler Kinner sünd“, so begrüßte die Singklasse die Gäste in der Grundschule Garrel.

Auch die Flöten-AG trug zur Kurzweil bei.
Kinder der Theater-AG zeigten einige Sketche und verkürzten so die Wartezeit für die Kinder und Erwachsenen.

Nicole Tiedeken, verantwortlich für die Durchführung des plattdeutschen Lesewettbewerbes, wird für den Landkreis diese Leserinnen und Leser für den Bezirksentscheid melden: Anna-Maria Moorkamp, Loreen Schamberg, Niklas Eilers und Tim Fredeweß (vorn von links), Christine Flint, Thomas Grote und Jasmin Bley (hinten von links).

Für den Text und die Bilder danken wir Hubert Looschen.

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April 2015

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Maria, Jesus und de Hochtied von Kana

Kinder begegnen der plattdeutschen Sprache im Gottesdienst

Am Donnerstag, 30. April, feierten die Kinder des 4. Schuljahres einen Gottesdienst in Platt. Thema war „Maria, dei Mutter Jesu. “ Diakon August Böckmann hatte diesen Gottesdienst zusammen mit Frau Tapken, die bekannte Lieder ins Plattdeutsche übersetzt hatte, vorbereitet. Zusammen wurde auf Platt gesungen und gebetet. Einige Kinder lasen auch selber kurze plattdeutsche Texte vor. Somit war dieser Gottesdienst wieder eine tolle Möglichkeit die plattdeutsche Sprache an unserer Schule zu fördern, unter der Devise: „Ick snack platt – du uck?“

Bilder und Text: S. Westerhoff

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 Werner Färber begeistert die Kinder

Wie bereits in den vergangenen Jahren auch, besuchte uns in dieser Woche der Kinderbuchautor Werner Färber für eine Autorenlesung.

Mit passender Mimik und Gestik untermalt, präsentierte Werner Färber den aufmerksamen Zuhörern zunächst 2 Kapitel aus seinem Buch „Klassenfahrt mit Stolpersteinen“.

Da im dritten Schuljahrgang das Lesen der Lektüre „Geheimaktion für Besi“ vorausging und dadurch den Kindern die Hauptfiguren vertraut waren, tauchten sie begeistert ab in ein einzigartiges Hörerlebnis.

Über das Schreiben von Kinderbüchern erfuhren die Jungen und Mädchen eine Menge in der anschließenden Frag- und Antwortrunde und bekamen private Einblicke in das Leben des beliebten Schriftstellers.

„Wenn ich weiß, wie die Geschichte ausgeht, kann ich die Bausteine dorthin richtig zusammensetzen“, so Färber. Bevor er eine Geschichte schreibt, hat er sich den Schluss bereits ausgedacht. Denn „den Schluss nicht zu wissen, ist wie Koffer packen ohne das Ziel zu kennen“, begründete der Hamburger während der Autorenlesung.

Eigentlich wollte Färber nach dem Abitur Journalist werden. Da bei den Zeitungen jedoch keine Stelle für ihn frei war, kam er nach Gelegenheitsarbeiten wie Knopflöcher in Bettwäsche einnähen oder Taxi fahren sowie einem kurzen Verlegenheitsstudium auf die Idee Bücher zu schreiben. Und der Erfolg stellte sich ganz schnell ein. In Hamburg lernte er die Illustratorin Barbara Moßmann kennen, die ihm nicht nur den letzten Impuls zur Schriftstellerei gab, sondern später auch seine Frau wurde. Angeregt durch ihre Bilder, brachte Färber seine erste Kindergeschichten zu Papier. Mittlerweile schreibt er seit 30 Jahren und hat bereits 150 Bücher auf den Markt gebracht.

Erstaunt waren die Schüler als sie erfuhren, dass er an einem Buch nur 25 Cent verdient. Er sei aber ein glücklicher Mensch und mache mit dem Schreiben jeden Tag das, was ihm richtig Spaß bereite, verriet Färber.

Nach vielen gestellten Fragen und ausführlichen Antworten gab es noch Auszüge aus seinem Gedichtband „Ungereimtheiten“ in dem Färber viele lustige, nachdenkliche und spannende Tiergedichte gesammelt hat.

Am Ende hatte Werner Färber noch einen Wunsch an die Kinder: Er lud alle Drittklässler ein, mit dem Schreiben von kleinen Gedichten zu beginnen. Diese sollen auf kleine farbige Zettel geschrieben und an der Klassenpinnwand gesammelt werden. Am Ende der Schreibaktion wünscht er sich ein Foto der Klasse vor der bunten Pinnwand, dass ihm per Mail geschickt werden soll. Auf seiner Homepage www.wernerfaerber.de werden die Ergebnisse unter der Rubrik „Ein Quadratmeter Gedichte“ veröffentlicht.
Gerne nahm er sich nach den Lesungen die Zeit, die Bücher der Kinder zu signieren.   Autorenlesungen finden an der Garreler Grundschule jedes Jahr für die dritten Klassen statt. Organisiert werden die Veranstaltungen von der Deutsch-Fachkonferenzleiterin Brigitte Helmes in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis, dessen Mitglied die Schule ist.    

Gespannt lauschen die Kinder dem Vortrag.

Text: Yvonne Prox
Bilder: Kristin Bulitz

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März 2015

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Känguru – Test in der Kath. Grundschule Garrel

Seit 1995 findet jedes Jahr bundesweit der Känguru-Wettbewerb am 3. Donnerstag im März statt. Auch 79 Schülerinnen und Schüler der 3. Und 4. Klassen  der Grundschule Garrel nahmen am 19. März freiwillig daran teil.
Es galt 24 mathematische Denkaufgaben auf 3 verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu lösen und möglichst viele von 120 möglichen Punkten zu erreichen. Die Aufgaben waren für alle Beteiligten eine große Herausforderung!
Die Urkunden und Preise können erst in einigen Wochen an die teilnehmenden Kinder ausgehändigt werden, da die Ergebnisse zentral ausgewertet werden. Im letzten Jahr nahmen etwa 230000 Dritt- und Viertklässler an dem Wettbewerb teil.

Konzentriert und mit Ausdauer werden die Aufgaben angegangen.

Text: Wendeln
Fotos: Krüger-Janning, Krause

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Gute Beteiligung: Sechs Plattdeutsch-Leser dürfen zum Kreisentscheid

"Kumm in un bliev", forderten die jungen Sängerinnen und Sänger der Chorklasse der Katholischen Grundschule Garrel die Gäste auf, die sich zum Schulentscheid im 26. Plattdeutsch-Lesewettbewerb der Oldenburgischen Landschaft in der Pausenhalle versammelt hatten. In den Wochen zuvor waren in den neun Klassen des dritten und vierten Jahrgangs jeweils zwei Sieger ermittelt worden. Nun galt es, die Teilnehmer für den Kreiswettbewerb zu ermitteln.

Die hohe Anzahl der "Platt-Leser" ermöglichte es der Schule, je Jahrgang drei Kinder für den Kreisentscheid zu nominieren. Dabei fiel es der Jury mit den Plattdeutsch-Fachleuten Nicole Tiedeken (Konrektorin), Maria Blömer (Schulleiterin in Varrelbusch/Falkenberg im Ruhestand und Autorin plattdeutscher Geschichten), August Böckmann (Konrektor der Kath. Grundschule Garrel im Ruhestand und Diakon), Hans Janzen ( Rektor der Kath. Grundschule Garrel im Ruhestand), Brigitte Helmes (Fachkonferenzleitung Deutsch), Alfons Tapken ( Lehrer im Ruhestand) und Erika Bohmann (Büchereileiterin) nicht leicht, die Schulsieger zu küren: Alle Kinder hatten sich gut vorbereitet und glänzten mit einer guten Aussprache und einer bemerkenswerten Rhetorik.

Als Texte hatten sich die Leser auch Geschichten hiesiger Autoren wie Franz Schwalm aus Bösel oder Hildegard Thölke aus Lohne ausgesucht. Zwischen den Lesebeiträgen unterhielt die Chorklasse unter der Leitung von Walburga Tapken mit fröhlichen Ohrwürmen wie „Ick schnack platt, du schnacks platt" , „Danz up dei Daol", „Garrel is, wie jeder weit“ oder „Kiener hät hier Langewiele“ alle Zuschauer.
Auch die Flöten- AG unter der Leitung von Frau Tapken forderte das Publikum auf „Lot us moal Plattdütsch schnacken“. Große Freude  machte allen Teilnehmern auch der Sketch der Klasse 4d (Frau Tapken) “Dreei Buddelgeister“.

Schulsieger im dritten Jahrgang sind Lea Tapken (Klasse 3c), Johanna Wessel (3d) und  Leonie Bley (3d). Aus den vierten Klassen nehmen Tim Fredeweß (4b), Hannes Drees (4e) und Annika Schmidtke (4a) am Kreisentscheid teil.

Der Kreisentscheid findet am 5. Mai in der Kath. Grundschule in Garrel statt.

Die Vorleser des 3. Schuljahres:
Johanna Wessel (2, Pkatz), Leonie Bley (3. Platz), Lea Tapken (1. Platz),
Tobias Hülskamp, Leonard Diekmann, Hava Bajmurzaeva, Jan Deeken,
Patrick Kolbeck

Die Vorleser des 4. Schuljahres mit der Jury:
Rieke Mayhaus, Annabelle Tapken, Bastian Macke, Hannes Drees, 2.Platz,
Tim Fredeweß, 1. Platz, Annika Schmidtke, 3. Platz, Lisa Scheper, Carolin Hegger,
Lea Hermes, Antonia Niemann

Auch beim Flöten und der Darbietung von Sketchen zeigt die Chorklasse beeindruckende Unterhaltung.

Text: Brigitte Helmes
Fotos: Kristin Bulitz, Siegfried Krause

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Erfolgreich beim schulinternen Schwimmwettkampf

Auch in diesem Jahr haben sich die Mädchen und Jungen des dritten und vierten Jahrgangs beim Schwimmwettkampf unserer Schule gut präsentiert. Insgesamt erkämpften sie sich 40 Ehrenurkunden.

Im dritten Jahrgang traten 29 Mädchen und 47 Jungen an. Sie erschwammen 56 Siegerurkunden (74 Prozent) und 9 (12 Prozent) Ehrenurkunden. Damit konnten sie an die Leistungen des letztjährigen Jahrgangs anknüpfen.

Im vierten Jahrgang beteiligten sich 54 Mädchen und 44 Jungen. Sie wurden mit 59 (60 Prozent) Siegerurkunden und 31 (32 Prozent!) Ehrenurkunden belohnt. So hielten insgesamt 92 Prozent der TeilnehmerInnen eine Urkunde in den Händen, eine Steigerung um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das abschließende Staffelspiel, bei dem ein Pullboy im Rahmen einer Pendelstaffel in der Beckenmitte übergeben werden musste, entschied im dritten Schuljahr die Klasse 3c für sich. Platz zwei teilten sich die Klassen 3b und 3d, die Klasse 3a erreichte Platz drei. Im vierten Schuljahr siegte die Klasse 4b, gefolgt von der 4e, 4c, 4a und 4d.

Diese Kinder haben beim Wettkampf eine Ehrenurkunde errungen.

Text: Petra Krüger-Janning
Foto: Kristin Bulitz

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Glauben heißt: Die Unbegreiflichkeit gottes ein Leben lang auszuhalten.

"Norbert Högemann", ein Nachruf von Hubert Looschen

Fassungslosigkeit, ungläubiges Entsetzen – so wird am besten die Reaktion beschrieben, als die Nachricht vom Tod des Rektors Norbert Högemann wie ein Lauffeuer durch Garrel ging. Bei einem Spaziergang mit seiner Frau an den Ahlhorner Fischteichen überraschte ihn am Samstag, 28.02.2015, der Tod.

Mit Norbert Högemann verliert die Münsterländische Tageszeitung einen ihrer ambitioniertesten Mitarbeiter. „hög“ berichtete seit 1971 aus Garrel. Ob Politik, Verwaltung, Vereine oder Privatpersonen, sie alle fanden in dem MT-Mitarbeiter immer einen Ansprechpartner für Veröffentlichungen in der „MT“. Er berichtete verlässlich, detailliert, objektiv. Es war immer sein Bestreben, seine Heimatgemeinde positiv darzustellen. Garrels guter Ruf ist wesentlich dem Verstorbenen durch seine Berichterstattung zu verdanken.

Prägend war er als Freund und Pädagoge in vielen Bereichen. Von 1995 bis 2003 war er Leiter der Grundschule Nikolausdorf/Beverbruch. 2003 wurde er Rektor der Katholischen Grundschule Garrel. Durch seine Kompetenz, Ideen, sein Engagement, seine Gradlinigkeit und seinem den Menschen zugewandten Führungsstil prägte er die Schule. Immer war er auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, um die Schule besser zu machen für Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiter. Er initiierte die Gründung eines Fördervereins, der die Arbeit der Pädagogen unterstützte. Seine erfolgreiche Sponsorensuche machte es möglich, ein umfangreiches nachmittägliches  Betreuungs- und Förderangebot einzurichten. Die Bezeichnung „Katholisch“ im Namen der Schule füllte er mit seinem Kollegium durch viele Inhalte, Akzente und Aktionen.

Sein großes ehrenamtliches Engagement zeigte sich durch viele Mitgliedschaften in Vereinen und Gruppen. Er war Gründungsmitglied des Gemeindejugendringes, der Ferienpassaktion, des Heimatvereins, der Jungen Union, des Kaninchenzuchtvereins und zuletzt der „Garreler Bürgerstiftung Lüttke Lüe“. Als Vorstandmitglied wirkte er bei der Landjugend, er war Gemeindejugendsprecher, gehörte seit 30 Jahren dem Vorstand des Heimatvereins an. Zehn Jahre war er Mitglied im Rat der Gemeinde Garrel an. Bis zu seinem Tod hatte er Sitz und Stimme im Kuratorium der Bürgerstiftung und wirkte als Beirat in der Stiftung der Raiffeisenbank Garrel mit. Im Interesse der Vereine und Gruppen verband er seine Mitgliedschaft und Vorstandstätigkeit mit der Öffentlichkeitsarbeit.

Groß ist die Zahl seiner Freunde aus der Politik, dem Sport und seinen Kartenclubs. Die Nachbarschaft war ihm wichtig. Alle schätzten seine große Hilfsbereitschaft und Verlässlichkeit. Der Tod riss ihn plötzlich und völlig unerwartet aus seinen vielen Tätigkeiten, aus einem Leben mit vielen Plänen und Ideen. Norbert Högemann, der mit seiner Frau Anne zwei Töchter hat, wurde 61 Jahre alt. Er hinterlässt große Lücken, er wird vielen Menschen schmerzlich fehlen.

Möge der auferstandene Herr Jesus Christus an ihm vollenden, was der Verstorbene mit großer Überzeugung geglaubt und gelebt hat.

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Februar 2015

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Lehrkräfte im Einsatz für die plattdeutsche Sprache

Vorbereitungstreffen für den 26. Lesewettbewerb wurde gut angenommen


Zu einem Vorbereitungstreffen für den "26. Läsewettstriet 20015" der Oldenburgischen Landschaft haben sich 25 Lehrkräfte aus den Schulen des Oldenburger Landes in der Katholischen Grundschule Garrel getroffen. Neben dem Austausch von Materialien und geeigneten Lesetexten stand in einer Vorstellrunde die Weitergabe von Informationen zu individuellen Fördermöglichkeiten an den Schulen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Eingeladen hatten Andrea Cordes (cordesabels@ewetel.net) aus Kirchhatten und Kerstin Ummen (kerstin.ummen@web.de) aus Sevelten, beide Fachberaterinnen für die plattdeutsche Sprache bei der niedersächsischen Landesschulbehörde, und Nicole Tiedeken (vgs-garrel@t-online.de) aus Friesoythe, die als Koordinatorin für Plattdeutsch im Landkreis Cloppenburg zuständig ist. Das Team kann bei allen schulischen Fragen "rund um die plattdeutsche Sprache" von Lehrkräften kontaktiert werden.
Wie aus den Beiträgen der "Plattschnacker" zu entnehmen war, ist der Einsatz für die Sprache an den Schulen ganz unterschiedlich ausgeprägt. So gibt es inzwischen mehrere offiziell als Starter- oder Projektschule anerkannte Einrichtungen. Mit der Anerkennung gibt es zusätzliche Lehrerstunden, die für besondere Programme zur Förderung des Plattdeutschen genutzt werden.
So sind Projekte der Grundschule in Peheim inzwischen preisgekrönt. "Wenn man dei Spraoke in´t Ohr heff, kump dat Wiedere van sülves", meinte Rektorin Agnes Schrandt. "Ich wurde ins kalte Wasser geworfen und muss Plattdeutsch erst noch lernen", informierte eine Kollegin aus Molbergen, die aus dem Ruhrgebiet ins Oldenburger Münsterland gekommen ist.
An der Grundschule in Goldenstedt ist der Immersionsunterricht in Kunst und Mathematik erfolgreich angelaufen und in Bethen wird den Grundschülern einmal im Monat ein plattdeutsches Forum mit Spiel und Gesang geboten. In Oythe bei Vechta umrahmen Kinder das jährliche Erntedankfest mit plattdeutschen Beiträgen.
So brachten die Lehrkräfte vielfältig Beispiele für Aktivitäten, die von den Anwesenden gerne aufgegriffen wurden. Klar wurde aber auch, dass insbesondere die jüngeren Lehrkräfte Plattdeutsch kaum noch sprechen und es an vielen Schulen immer schwieriger wird, Verantwortliche für den Fachbereich zu finden. Angemerkt wurde, dass bei der Vorbereitung des plattdeutschen Lesewettbewerbs oft Großeltern einspringen müssten, um Texte mit den Kindern einzuüben.
Der 26. Lesewettbewerb ist indessen in den Schulen angelaufen. Er soll die Schülerinnen und Schüler ermuntern, die bedrohten Sprachen Plattdeutsch und Saterfriesisch zu sprechen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. m Wettbewerb beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler ab dem 3. Schuljahr.
Kontinuierlich hohe Teilnehmerzahlen unterstreichen die Bedeutung des „Läsewettstriets“ als wichtige Frühförderung und Verbindung zwischen Lesekompetenz und Regional- sowie Minderheitensprache. Beim letzten Lesewettbewerb vor zwei Jahren haben knapp 4000 Jungen und Mädchen mitgemacht.
Veranstalter des plattdeutschen und saterfriesischen Lesewettbewerbs ist die Oldenburgische Landschaft. Unterstützt wird sie von Koordinatoren aus den Städten und Landkreisen. Fest steht bereits der Termin für den Cloppenburger Kreisentscheid: Er findet am Dienstag, 5. Mai, in der Garreler Grundschule statt. Der  „Oldenburg-Entscheid“ wird am Freitag, 19. Juni, im ehemaligen Oldenburgischen Landtag ausgetragen.

Unser Bild:

Für Plattdeutsch aktiv: In Garrel trafen sich 25 Lehrkräfte aus dem Oldenburger Land zur Vorbereitung des 26. Lesewettbewerbs der Oldenburgischen Landschaft. Eingeladen hatten die verantwortlichen Fachberater und Koordinatoren Nicole Tiedeken, Andrea Cordes und Kerstin Ummen (vorne, von rechts).

Text/Foto: Norbert Högemann

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Viel Spaß, Kohl und Pinkel satt

Der diesjährige, traditionelle Kohlgang führte das Kollegium der Katholischen Grundschule Garrel nach Hundsmühlen. Nach einem zweistündigen Spaziergang am Kanal und an der Hunte entlang, bei herrlichem Sonnenschein und mit lustigen Spielchen zwischendurch, landeten die "Kohlgänger" im Gasthaus Wöbken. Hier schmeckte der Kohl mit Kassler, Mettwurst und Pinkel hervorragend. Das Zepter für die Kohlkönigin übergab die scheidende Majestät Stefanie Schlote, die den Nachmittag" meisterlich" organisiert hatte, an die neue Königin Ulla Wiese.

Fotos: Alexandra Rubach

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In bunten Kostümen "Die 9. Sinfonie der Tiere" genossen

"Nimmerland-Theaterproduktion" gastierte an der Garreler Grundschule

Am Rosenmontag wurde in den Klassen nicht nur gefeiert, es gab auch ein hochklassiges Bühnenstück für die Schülerinnen und Schüler: Gute unterhalten haben sich 420 Jungen und Mädchen der Katholischen Grundschule Garrel bei der Aufführung "Die 9. Sinfonie der Tiere". Dargeboten wurde sie von der "Nimmerland-Theaterproduktion" aus Hamburg. Das Theaterstück war gleichzeitig eine Lehrstunde für die Kinder zum Kennenlernen der verschiedensten Musikinstrumente.
"Die 9. Sinfonie der Tiere" hat eine Orchesterprobe im Wohnzimmer des jungen Dirigenten Karavan zum Inhalt. Dort finden sich Tiere als Orchestermusiker ein, doch diese haben wenig mit Beethoven im Sinn: Sie interessieren sich vorrangig für ihre nächste Mahlzeit. Logisch, dass es dadurch zu zahlreichen Konflikten unter den Musikern kommt, denn "die leckere Mahlzeit sitzt schon am Instrument nebenan".
Dieser Kampf der Tiere um Fressen und Gefressen soll laut Interpretation der Künstler ein Bild für den täglichen Kampf unter den Menschen sein, so wie ihn Beethoven am Anfang des vierten Satzes seiner 9. Sinfonie in Musik umgesetzt hat. Doch jede Feindschaft endet in der Musik-Darbietung in einen freudigen, überwältigenden Schlusspart. So geht es letztlich um den Kontrast "Kampf um das Dasein" und "friedliche Welt".
Zudem schaffte es das Stück, bei den Kindern die Neugier auf Instrumente und die Lust am Musizieren zu wecken: Jedes Tier in der Geschichte vertritt ein anderes Instrument. So konnten die jungen Zuschauer alle Instrumente eines Sinfonieorchesters und die Instrumentenfamilien kennenlernen.

Unsere Bilder zeigen Ausschnitte aus der "neunten Sinfonie der Tiere".

Text/Foto: Norbert Högemann

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Drittklässler besuchten neues Feuerwehrhaus in Garrel

Das neue Feuerwehrhaus an der Straße "Im Karspohl" lernten die Jungen und Mädchen des dritten Schuljahrgangs der Katholischen Grundschule Garrel im Rahmen eines Unterrichtsganges kennen. Mit der Ausstattung und den Besonderheiten der Fahrzeuge machten Gemeindebrandmeister Franz Kühling und Jugendfeuerwehrwart Thorsten Kühling die Kinder vertraut. Viel erfuhren die Schüler auch über die Aufgaben der "Freiwilligen".
Das neue "Spritzenhaus" war erst im September des vergangenen Jahres eingeweiht worden. In den vergangenen Jahren hatten die Schulkinder stets das alte Gebäude an der "Dykstraße" besucht. Auch wenn der Fußmarsch zum neuen Feuerwehrgebäude nun 20 Minuten länger dauerte, wurden die Kinder durch die Besichtigung des neuen, imposanten Gebäudes reichlich entschädigt.
Das Gelände verfügt über getrennte An- und Abfahrten, sodass sich die Einsatzkräfte nicht in die Quere kommen. Die "Freiwilligen" können ihre Fahrzeuge direkt vor dem Gebäude parken. Dank der perfekten Lage können die Einsatzkräfte 90 Prozent des Gemeindegebietes innerhalb der optimalen Hilfefrist erreichen.
Auf insgesamt 1700 Quadratmetern Nutzfläche bietet das Gebäude alles, was wichtig und notwendig ist: eine Waschhalle und Abgas-Sauganlage für die Fahrzeuge, Sanitär- und Umkleideräume für beide Geschlechter, Materialräume, einen großzügigen Konferenzraum für Mannschaftsbesprechungen und Fortbildungen, Büroräume für die Führungskräfte, eigene Räume für die Jugendfeuerwehr im Obergeschoss und sogar eine kleine Leitstelle. Letztere dient den Erfordernissen einer Schwerpunktfeuerwehr, zu der die Garreler aufgewertet wurden.
Die Kinder erfuhren aber auch, dass die Garreler Wehr zurzeit aus 63 Feuerwehrmännern besteht. In der Jugendfeuerwehr sind 14 Mitglieder aktiv. Sie werden von Thorsten Kühling geleitet. Was die Ausstattung des neuen Gebäudes betrifft, sind nun sogar für die Aufnahme weiblicher Feuerwehrkräfte  alle Voraussetzungen vorhanden.
Den Unterschied zwischen der Freiwilligen und der Berufs-Feuerwehr kennt der Nachwuchs nun ebenfalls. Was die Einsätze betrifft, wusste Kühling, dass jene bei Unfällen mit Verletzten die schlimmsten sind. Viele Informationen über die Freiwillige Feuerwehr konnten sich die Jungen und Mädchen merken: Die Wehr wurde 1908 gegründet und hat zurzeit sieben Löschfahrzeuge. Es gibt sogar eine Altersabteilung mit zwölf Ehemaligen, die 63 Jahre und älter sind.
Nicht zuletzt die Ausstattung der Feuerwehrmänner wurde den Kindern erläutert. Einige Kinder durften sich sogar eine Feuerwehrjacke überziehen und einen Helm aufsetzen. Und auch ein Fahrzeug durfte von innen inspiziert werden. Höhepunkt war jedoch, als den Kindern erlaubt wurde, einen Notruf abzusetzen. Hier konnten die Informationen genutzt werden, die die Jungen und Mädchen zuvor in der Einheit "Feuerwehr" im Unterricht aufgenommen hatten.

Zu den Bildern:

Besuch bei der Feuerwehr: Das neue Spritzenhaus" an der Straße "Im Karspohl" besuchten insgesamt vier Klassen des dritten Jahrgangs der Katholischen Grundschule Garrel.

Viel gelernt: Sogar auf dem Fahrersitz eines Löschfahrzeuges durften die Kinder Platz nehmen.                                                                                                  


Text: Norbert Högemann
Fotos: Franz Kühling und Petra Krüger-Janning

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Januar 2015

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"Gauen Dag" und "Moin, Moin"

"Plattdeutsche Betreuungskinder" erlernen spielerisch die beliebte Zweitsprache


"Dau wat du wullt - dei Lüe schnackt doch", auf dieses "Spräkwort van dei Wäken" werden Schüler, Eltern und Besucher aufmerksam, wenn sie in diesen Tagen die Katholische Grundschule in Garrel betreten. Das Sprichwort findet sich gut sichtbar auf einer Tafel im Eingangsbereich der Schule und deutet drauf  hin, dass die plattdeutsche Sprache in der Einrichtung einen besonderen Stellenwert hat.
Die zahlreichen Aktivitäten zum Erhalt der plattdeutschen Sprache haben bereits im Jahre 2010 dazu geführt, dass die Garreler Grundschule mit der Auszeichnung "Plattdütsch-Schaule" geehrt wurde. Eine entsprechende Plakette, ausgehändigt von "De Spieker - Heimatbund für Niederdeutsche Kultur", weist am Eingang zum Verwaltungstrakt auf die Auszeichnung hin.
Von der Landesschulbehörde ist die Schule zudem als "Starterschule für Plattdeutsch" anerkannt worden. Damit verbunden ist die Erwartung, dass die Sprache möglichst vielen Kindern der Schule in besonderer Weise näher gebracht wird. Zusätzliche Lehrerstunden werden für das Vorhaben sinnvoll genutzt.
Über den verpflichtenden Erlass "Die Region und ihre Sprachen"  haben alle niedersächsischen Schulen ohnehin die Verpflichtung, die Begegnung der Kinder mit der Sprache zu gewährleisten. Bei der Überarbeitung des Schulprogrammes hat die Garreler Grundschule den Schwerpunkt "Plattdeutsche Sprache" im vergangenen Jahr offiziell klar herausgestellt.
Im ersten und zweiten Jahrgang bietet die Einrichtung nach dem regulären Unterricht "plattdeutsche Betreuungsgruppen" an, die sich bei Eltern und Kindern einer großen Beliebtheit erfreuen. Es sind jeweils mehr als 20 Jungen und Mädchen, die in den zwei Gruppen in ihrer Kreativ-Zeit unter der Leitung der pädagogischen Mitarbeiterinnen Hiltrud Osterloh und Ulla Wiese auf Plattdeutsch miteinander kommunizieren.
Mit " gauen Dag" oder "Moin, Moin" werden Besucher in den Gruppen begrüßt. "Wi daut jeden Dag düchtich üben", verrät Mitarbeiterin Ulla Wiese, wenn man sich über den bereits vorhandenen Wortschatz  der Kinder wundert. Beliebte Lieder wie "Büss du uck dor" (Melodie: "Meister Jakob") oder "Wat, wat, wat, du schnackst noch gor nich Platt?" (Melodie: "Hopp, hopp, hopp, Pferdchen, lauf Galopp") gehören genauso zum Ablauf einer Stunde wie das Singspiel "Gaoh van mi...". Zahlen auf Platt üben die Kinder singend mit "Ein, twei, drei, veier, fief, sess, säben, use Katt hett Junge krägen" (Melodie: "Auf de schwäb´sche Einsenbahne"). Und wenn die Stunde beendet wird, heißt es zur Verabschiedung: "All dei Lüüd, all dei Lüüd, gaoht nu nao Huus ..."
"Plattdütsch schnacken" macht den Kindern Spaß, wie sie selbst bestätigen: "Zu Hause können wir Oma und Opa auf Plattdeutsch erzählen, was wir gelernt haben, das ist schön", heißt es. Im dritten und vierten Schuljahr wollen viele Kinder in den Arbeitsgemeinschaften weiter machen. Dort gibt es dann "Sketch und Spiel up Platt".
Plattdeutsches Liedgut ist an der Garreler Schule zudem ein Schwerpunkt, mit dem sich die Chorklasse im vierten Jahrgang unter der Leitung von Lehrerin Walburga Tapken beschäftigt. Zurzeit üben die Chorklassen-Kinder bereits kräftig für das Programm des Schulentscheids im plattdeutschen Lesewettbewerb. Dieser findet am Freitag, 13. März, statt.

Unser Bild:

Plattdeutsch-Betreuung: Mit "Gauen Dag" oder "Moin, moin" begrüßen die Jungen und Mädchen mit der pädagogischen Mitarbeiterin Ulla Wiese (hinten) die Besucher.

Text/Foto: Norbert Högemann

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Förderverein hält Jahresrückblick

Zur Mitgliederversammlung lädt der Förderverein der Katholischen Grundschule Garrel für
Dienstag, 13. Januar, 20 Uhr, in das Lehrerzimmer der Schule ein.
Auf der Tagesordnung stehen der Jahresrückblick des Vorsitzenden Holger Hartmann sowie
Neuwahlen zum Vorstand.
 
Einladung und Tagesordnung: siehe "Förderverein"

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Dezember 2014

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Herbergssuche einmal anders

Zahlreiche Adventsfeiern kennzeichneten in den vergangenen Wochen neben dem Unterricht die Aktivitäten in den Klassen und Jahrgängen der Garreler Grundschule. Eine "Herbergssuche einmal anders" hatten mit sehr viel Fleiß und Eigeninitiative die Jungen und Mädchen der Klasse 3a unter der Anleitung ihrer Klassenlehrerin Kristin Bulitz eingeübt. So war die Pausenhalle der Schule auch gut gefüllt mit Eltern, Großeltern und Geschwistern, als das Spiel auf der Bühne zur Aufführung kam. Parallelen wurden in dem Spiel gezogen zwischen dem Verhalten der Herbergs-Wirte bei der Suche von Maria und Josef nach einer Unterkunft und dem zwischenmenschlichen Verhalten heute. Dabei verstanden es die Kinder, sich und der heutigen Gesellschaft einen "Spiegel" vorzuhalten. Am Ende aber hieß es dann: "Kommt, wir wollen ein Licht anzünden, dass es hell wird in der Nacht..."

Viel Applaus war der Lohn für das Spiel. Anschließend ließen es sich die Gäste bei Kaffee und Plätzchen gut gehen. Das Gebäck war tags zuvor im Rahmen eines Backprojekts und mit Unterstützung von fünf Müttern in "Eigenproduktion" hergestellt worden.

Unsere  Bilder zeigen Ausschnitte aus dem Spiel der "Herbergssuche einmal anders".

Fotos: Norbert Högemann

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Adventliche Besinnungen in angenehmer Atmosphäre

Gemeinsame Advents-Besinnungen haben den Kindern der Katholischen Grundschule Garrel gut gefallen. Jeweils getrennte Veranstaltungen gab es für die Jahrgänge eins und zwei sowie drei und vier. So waren beide Male rund 200 Jungen und Mädchen in der Pausenhalle versammelt, um in angenehmer Atmosphäre Liedern und Geschichten zu lauschen oder bei gemeinsamen und bekannten Adventsliedern kräftig mitzusingen. Verantwortlich für den Ablauf und die Beiträge waren die Lehrerinnen Walburga Tapken und Elisabeth Schwerter, gemeinsam mit den Chorklassen-Kindern der Klasse 4d. "Das war schön", hörte man anschließend immer wieder. Allen Mitwirkenden gilt ein herzliches Dankeschön!

Unsere Bilder zeigen Ausschnitte aus den jeweils rund einstündigen Feiern.

Fotos: Norbert Högemann

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Advents-Singen für Senioren

Freude herrschte bei den Bewohnern des Garreler Seniorenzentrums "Haus Elisabeth", als sie Besuch von der Chorklasse 4d der Katholischen Grundschule Garrel erhielten: Die Jungen und Mädchen waren mit ihrer Klassenlehrerin Walburga Tapken gekommen, um den Senioren ein halbstündiges Advents-Konzert zu präsentieren. Beiträge wie "Wait for the Lord", "Geht über Berge", "Ich geh´ den Weg ins Licht" oder traditionelle Lieder zum Mitsingen begeisterten die Zuhörer. Mit "In dei Wiehnachtsbäckerei", nach Rolf Zuckowski, hatten die Kinder sogar ein plattdeutsches Lied mitgebracht. "Unsere Bewohner waren sehr gerührt", stellte anschließend Einrichtungsleiterin Ruth Meyer fest.

Foto: Norbert Högemann

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Nikolaus lobte die Kinder der Grundschule

Als der Nikolaus am Vortag seines eigentlichen Namentages die Garreler Grundschule besuchte, sparte er nicht mit Lob für die Jungen und Mädchen: Alle Kinder hätten fleißig gelernt, durch ihr Verhalten zur guten Schulgemeinschaft beigetragen und in einer großen Hilfsaktion mehr als 200 Päckchen für benachteiligte Kinder in Rumänien gepackt. Klar, dass der heilige Mann angesichts dieses positiven Verhaltens für den Nachwuchs auch Geschenke mitgebracht hatte.

Die Kinder der Schule revanchierten sich mit vielen tollen Auftritten: Geboten wurde ein vielseitiges und unterhaltsames Programm mit Gedichten, kleinen Spielszenen und musikalischen Beiträgen. Sogar eine Lehrergruppe hatte ein Nikolauslied eingeübt.

Der Nikolaus wusste es sehr wohl zu würdigen und versprach, im nächsten Jahr erneut in die Garreler Grundschule zu kommen.

Unsere Bilder zeigen Ausschnitte aus dem tollen Programm zum Nikolausbesuch.































Bilder: Norbert Högemann/Stefan Westerhoff


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Besinnlich im Advent

Gut angekommen ist das Angebot an die Eltern und Schulkinder unserer Schule, früh morgens zu einer adventlichen Besinnung in die Pausenhalle der Schule zu kommen. Gestaltet wurde die knapp halbstündige Gemeinschaftsaktion bei Kerzenlicht, ansprechenden Texten und Liedern von Garrels Pastoralreferentin Melanie Schreiber und Diakon August Böckmann. "Wiederholung nicht ausgeschlossen", meinten anschließend auch Lehrerin Elisabeth Schwerter und Lehrer Stefan Westerhoff, die die Fachkonferenz Religion an der Schule vertreten.




























Bilder:
Norbert
Högemann

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Kinder müssen sich zu wehren wissen

"Mein Körper gehört mir!", diese Feststellung stand im Mittelpunkt eines Präventionsprojektes, zu dem die Katholische Grundschule Garrel Akteure der "Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück" eingeladen hatte. "Wenn es um sexuellen Missbrauch geht, trifft Opfern niemals eine Schuld: Immer der hat Schuld, der es tut", wurde den Drittklässlern verdeutlicht.

Altersgerecht und mit Hilfe von Spielszenen wurde den Jungen und Mädchen der Begriff "sexueller Missbrauch" erläutert. Angesprochen wurde dabei auch, dass Chat-Räume im Internet zu gefährlichen Bekanntschaften führen können und es oftmals nahe Verwandte und gute Bekannte sind, die Kinder missbrauchen.

Die Schulkinder wurden sensibilisiert, sich in ungeklärten Situationen für ein Ja- oder Nein-Gefühl zu entscheiden. Zusätzlich müssten immer Antworten auf die Fragen gefunden werden: Weiß jemand, wo ich mich aufhalte und erhalte ich Hilfe, wenn ich sie brauche? "Wenn ihr eine Frage mit Nein beantworten müsst, seid ihr in einer Gefahrensituation", betonten die Theater-Pädagogen.

Zu unterscheiden seien auch gute und schlechte Geheimnisse. "Bei einem schlechten Geheimnis müsst ihr euch an eine Vertrauensperson wenden", so der Rat. Dies könnten Eltern, Lehrer,  gute Bekannte oder Freunde sein. Nützlich sei die "Nummer gegen Kummer" (0800-1110333), die jederzeit erreichbar sei.

"Mein Körper gehört mir" ist ein Baustein der Schule im Rahmen der Gewaltprävention. Zu diesem Bereich gehören weiter das Projekt "Faustlos", eine Erziehungsvereinbarung, die von Kindern, Eltern und Lehrkräften unterschrieben wird, sowie die Ausbildung und der Einsatz von Streitschlichtern.

Unser Foto:

Thema Gewalt: "Das Opfer hat nie Schuld", vermittelten die Akteure der "Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück" den Drittklässlern der Grundschule Garrel.

Foto: Högemann

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November 2014

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Kinder und Eltern packten 209 Päckchen

Aktion "Kinder helfen Kindern" wurde zu einem Riesenerfolg

Für die gute Sache stark ins Zeug gelegt haben sich die Jungen und Mädchen der Katholischen Grundschule Garrel: Innerhalb von zehn Tagen packten die Kinder 209 Päckchen, die am kommenden Wochenende (22./23. November) von Mitgliedern der Stiftung "Round Table" direkt nach Rumänien gebracht werden.
Die "Round-Table"-Aktiven Marco Behrens und Rick Schauten von der Sektion "Oldenburger Münsterland" staunten nicht schlecht, als sie die vielen liebevoll verpackten Päckchen aufgestapelt auf der Bühne in der Pausenhalle der Schule sahen. Die Klassensprecher aus den 18 Klassen der Einrichtung standen schon bereit, um beim Aufladen der Spenden auf den mitgebrachten Anhänger zu helfen.
"Kinder helfen Kindern", unter diesem Motto organisiert "Round Table Deutschland" zum sechsten Mal die groß angelegte Hilfsaktion. "Im Bereich unserer Sektion haben sich in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta zehn Schulen und Kindergärten beteiligt", informierte Marco Behrens.
Mehr als jedes zweite Kind der Garreler Schule füllte gemeinsam mit den Eltern zu Hause das individuelle Päckchen mit Spielsachen, Kinderkleidung, Mal- und Schreibutensilien, Hygieneartikeln und Süßigkeiten. In der Pausenhalle konnten die Jungen und Mädchen in den letzten Tagen des Sammelns sehen, wie der "Päckchen-Berg" immer größer wurde. Und als am Mittwoch das Gesamtergebnis der Aktion bekanntgegeben wurde, kam bei den Kindern in den 18 Klassen Begeisterung auf.
Schon am Wochenende werden die Spenden in einem bundesweit organisierten Konvoi nach Rumänien, Moldawien und in die Ukraine transportiert. Die den Transport begleitenden Mitglieder von "Round Table" garantieren, dass alle Päckchen direkt in bedürftige Familien und in Einrichtungen wie Waisenhäuser, Heime, Kindergärten und Schulen gelangen.
"Es ist für die meisten Kinder das erste Mal, dass sie so ein Geschenk erhalten. Die Freude ist riesig", wusste Marco Behrens. Vor allem sei es das einzige Weihnachtsgeschenk, das die Kinder erhalten. Mitglieder von "Round Table" sind persönlich dabei, wenn die Kinder die Geschenke öffnen - und sie sehen die leuchtenden und lachenden Kinderaugen.

Unser Bild:

Der Päckchen-Berg vor der Verladung mit den Klassensprechern der 18 Klassen der Schule und Marco Behrens sowie Rick Schauten von der Stiftung "Round Table" (hinten, von links).

Foto: Norbert Högemann

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"Besuch der Buchausstellung ist auch ein Stück Leseförderung"

Reichlich Informationen über aktuellen Lesestoff gab es für unsere Grundschüler während der Buchausstellung der Katholischen Öffentlichen Bücherei (KÖB). Besucht wurde die Ausstellung von allen Klassen der Schuljahrgänge zwei bis vier. Insgesamt 300 Medien fanden sich auf den gut sortierten Tischen, auf denen die Jungen und Mädchen stöbern konnten.
Für die Grundschule ist die Ausstellung und die Zusammenarbeit mit der Bücherei ein wichtiger Baustein in dem umfangreichen Lese-Förderprogramm. Denn Eltern, Pädagogen und Erzieher wissen: Die Lesekompetenz ist der Schlüssel für den Bildungserfolg überhaupt. Deshalb stehen beispielsweise auch der monatliche Büchereitag, Lesewettbewerbe, Antolin-Schulungen und der Erwerb des "Büchereiführerscheins" auf dem Lehrplan. Und dass viel in Zusammenarbeit mit dem Team der Bücherei unter der Leitung von Erika Bohmann realisiert wird, darüber freuen sich die Lehrerinnen und Lehrer natürlich.
Die Bücherei in Garrel ist gut aufgestellt: Vorgehalten werden dort insgesamt rund 15300 Medien. Ständig wird der Bestand aktualisiert und jedes Jahr können rund 1000 neue Medien angeschafft werden. „Wir haben jährlich an die  32000 Ausleihen“, informierte die Leiterin. Seit dem 1. August ist die Bücherei auch der Online-Bücherei Nordwest „lies-e.de“ angeschlossen. Hier fallen monatlich schon 150 Ausleihen von E-Books an.
In ihrer Arbeit wird Erika Bohmann aktuell von 27 ehrenamtlichen Damen unterstützt. „Ich bin allen sehr dankbar, denn ohne das Ehrenamt würde hier gar nichts laufen“, sagt sie. Viele Veranstaltungen zur Leseförderung werden zusätzlich vom Büchereiteam angeboten. Dazu gehören Vorlesestunden oder auch die Aktion „Bibfit“, mit der bereits Kindergartenkinder an das Buch herangeführt werden sollen.

Bilder:

Auf den Ausstellungs-Tischen gab es eine Menge zu entdecken.


Fotos: Norbert Högemann

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Oktober 2014

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"Wer Kindern unter 16 Jahren einen Fernseher ins eigene Zimmer stellt,
 macht sich einer groben Vernachlässigung schuldig."

Wilfried Brüning vor 150 Zuhörern zum Thema "Medienmissbrauch und die Folgen"

Mit "zwei Welten, der realen und der virtuellen", müssten Kinder-Generationen heute zurechtkommen, betonte der Medienpädagoge Wilfried Brüning vor rund 150 Zuhörern auf einer Informationsveranstaltung in Garrel. Die Gefahren der "virtuellen Welt" standen im Mittelpunkt seines Vortrags zum Thema "Mit fünf habe ich meine Fantasie an Nintendo verkauft - Kinder im Sog der neuen Medien". Eingeladen hatte die Katholische Grundschule Garrel in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Katholischen Bildungswerk (KBW).
Ihm gehe es nicht um die Verteufelung der neuen Medien, denn "die digitale Revolution ist unumkehrbar". Wichtig sei, die Kinder an die "aktive Mediennutzung" und somit an die "reine Medienkompetenz" heranzuführen. So sollten Eltern ihren Sprösslingen statt Nintendo einen Fotoapparat und statt Playstation eine Filmkamera kaufen, dann hätten sie "Werkzeuge mit kreativen Nutzungsmöglichkeiten".
Brüning warnte eindringlich vor zu viel Fernsehkonsum: Fernsehen sei ein "schwaches Medium", weil es nur den Seh- und Hör-Sinn fordere und Neuronen-Vernetzungen im Gehirn verhindere. Wenn der Fernseher laufe, schalte das Gehirn auf "low level", deshalb müssten Eltern überlegen: "Wie viel Zeit von Nichtentwicklung möchte ich meinem Kind zumuten?"
"Ich wünsche mir ein Neuronen-Schutzprogramm", sprach sich der Medienpädagoge gegen den Missbrauch von digitalen Medien und für den verantwortungsvollen Umgang mit Fernsehen, Internet und digitalem Spielzeug wie Nintendo, Smartphone und Playstation aus. Brüning nannte erschreckende, wissenschaftlich fundierte Auswirkungen des Missbrauchs von Medien: "Ein Kind, das nach der Schule an der Bushaltestelle fünf Minuten mit dem Nintendo spielt, löscht das am Vormittag Gelernte aus seinem Gehirn wieder aus". Ebenso gehe es einem Kind, das vor den Hausaufgaben zehn Minuten vor dem Fernseher sitze.
Die "flotte Flimmer-Konzentration" am Fernseher verlange dem Kind eine "Sekunden-Aufmerksamkeit" ab, wobei die Fähigkeit zur längeren Konzentration verloren gehe. Der "Flimmertakt" sei der "größte Feind aller Erziehenden". Vor allem die "gequirlte Kacke im Vormittagsprogramm von RTL 2 und Super-RTL" seien Gift für die Kinder. "Etwas können kann man nicht durch Fernsehen", zog Brüning ein Fazit.
Klar sei: Sogenannten Meta-Kompetenzen seien durch den Einfluss digitaler Medien in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer weniger geworden. Folge sei, dass 35 bis 40 Prozent der Jugendlichen als nicht ausbildungsfähig gelten würden. Denn "Meta-Kompetenzen kann man nur über eigene Erfahrungen, nicht aber über virtuelle Welten erreichen."
Abschließend gab Brüning konkrete Empfehlungen zum Fernsehkonsum: Unter drei Jahren keine Medien, für Kindergarten-Kinder maximal 30 Minuten Fernsehen täglich, für Grundschüler 60 Minuten und für Ältere 90 Minuten. Außerdem: "Wer Kindern unter 16 Jahren einen Fernseher ins eigene Zimmer stellt, macht sich einer groben Vernachlässigung schuldig."

Zuhörer unterstützten Wilfried Brüning bei der Demonstration von Folgen des digitalen Medien-Missbrauchs.

Text und Foto: Norbert Högemann

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Die Sicherheit geht vor

"Training am Bus" stand auf dem Stundenplan der Erstklässler an der Katholischen Grundschule in Garrel. Von dem Leiter der Garreler Polizeidienststelle, Reinhard Meyer, wurde den Jungen und Mädchen gezeigt, wie man sich richtig am und im Bus zu verhalten hat. Diese Aktion zur Verkehrssicherheit findet alljährlich in Zusammenarbeit mit dem Busunternehmen Hanekamp, Cloppenburg, statt.

Foto: Nicole Tiedeken

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Wieder starke Beteiligung am Freimarktslauf

Lauf-Verantwortliche und Schulleitung verteilten nun Pokale und Geldpreise

"Das war mal wieder eine starke Beteiligung, ihr ward super", lobte Volker Herrmann vom Organisationsteam des neunten Garreler Freimarktslaufes die Kinder der Katholischen Grundschule Garrel. Herrmann war mit seinem Teamkollegen Frank Langfermann in die Schule gekommen, um Pokale und Geldpräsente an die sportlich aktivsten Klassengemeinschaften zu verteilen.

Insgesamt hatten sich 155 Jungen und Mädchen aus den Jahrgängen eins bis vier an den verschiedensten Lauf-Disziplinen beteiligt. Vom Bambini- über den 1,2 Kilometer langen Schnupper- und den 2,5 Kilometer umfassenden Schüler- bis hin zum Fünf-Kilometer-Jedermanns-Lauf  hatten sich die Kinder an sämtlichen Disziplinen beteiligt. Ausgelassen wurde lediglich der Zehn-Kilometer-Hauptlauf, aber "der kommt auch noch dran", wie einige der laufstarken Nachwuchs-Athleten betonten.

Den Sieger- und damit auch den Wanderpokal überreichten Volker Herrmann und Frank Langfermann an die Klassensprecher der Klasse 3c. Hier waren von den 25 Kindern 20 (80 Prozent) ins Ziel gekommen. Außer Trophäen durften die Kinder auch noch satte Geldpreise für ihre Klassenkasse in Empfang nehmen.
Mit weiteren Pokalen und Geldpreisen belohnt wurden die Klassen 3a (16 von 25 Kindern; 64 Prozent), 2b (12/26; 46,2 %), 4a (9/22; 40,9 %), 2a (10/25; 40 %), 2d und 2c (beide 10/26; 38,5 %).

Geldpreise und viel Lob gab es schließlich auch von der Schulleitung für die besten Teilnehmer-Gruppen: "Im kommenden Jahr zum zehnten Jubiläums-Freimarktslauf geht es in die nächste Runde, mit dem Training kann jetzt schon begonnen werden", sagte Rektor Norbert Högemann.

Pokale und Geldpreise nahmen die Klassensprecher der teilnehmerstärksten Klassen in Empfang. Lob gab es von den Organisatoren des Freimarktslaufes, Volker Herrmann (links hinten) und Frank Langfermann (rechts hinten).

Foto: Norbert Högemann

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Die "Neuen" in unserer Schulgemeinschaft

Nun stellen wir sie im Foto vor: Die "Neuen" in unserer Schulgemeinschaft, die wir am 13. September zur Einschulungsfeier begrüßen konnten. Ein gemeinsamer Schulgottesdienst und ein buntes Rahmenprogramm in unserer Pausenhalle waren für die 100 Jungen und Mädchen vorbereitet worden. Anschließend lernten die Schülerinnen und Schüler ihre Klassenlehrerin/ihren Klassenlehrer sowie den Klassenraum kennen. Die Eltern wurden so lange von den Mitgliedern des Fördervereins mit Kaffee und Plätzchen verwöhnt. Inzwischen haben sich die Jüngsten unserer Gemeinschaft schon ein wenig an das Schulleben gewöhnt.

Schulkindergarten (Klassenlehrerin: Ulla Riemann)

Klasse 1a (Klassenlehrerin: Nadja Brozio)


Klasse 1b (Klassenlehrerin: Nicole Tiedeken)

Klasse 1c (Klassenlehrerin: Maria Wendeln)

Klasse 1d (Klassenlehrer: Stephan Westerhoff)



Fotos: Foto Westerhoff

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Hans Meinen erzählte plattdeutsche Märchen

Viertklässler hatten viel Spaß und ließen sich vom Erzähler zum Mittun animieren

Plattdeutsch ist längst wieder "in". Man merkt es an zahlreichen Aktionen in Vereinen, Kindergärten, Schulen und Gemeinden. Die Tageszeitungen widmen dem Plattdeutschen sogar Sonderseiten und im Niedersächsischen Landtag wird plattdeutsch debattiert und diskutiert.

Wissenschaftlich bewiesen ist, dass die zusätzlichen Sprachfertigkeiten beim späteren Erlernen von Fremdsprachen eine positive Rolle spielen. Die Garreler Grundschule ist deshalb seit vielen Jahren ebenfalls beständiger Förderer der plattdeutschen Sprache und von der Landesschulbehörde als "Projektschule" sogar offiziell anerkannt und mit Zusatzstunden bedacht worden. Bereits im ersten und zweiten Schuljahrgang haben die Kinder die Möglichkeit, sich von ihren Eltern für die "plattdeutsche Betreuung" anmelden zu lassen.

Die Nachfrage ist groß: Mehr als 20 Kinder werden in den beiden Gruppen von den pädagogischen Mitarbeiterinnen Hiltrud Osterloh und Ulla Wiese "plattdeutsch betreut". Im vierten Jahrgang werden die Schulkinder über eine Chorklasse unter der Leitung von Lehrerin Walburga Tapken mit plattdeutschem Liedgut vertraut gemacht. Spiel, Sketch und Spaß stehen in einer Arbeitsgemeinschaft, die von Rektor Norbert Högemann geleitet wird, im Mittelpunkt.
 
Für eine Lesung im vierten Jahrgang im Rahmen der "Plattdeutschen Woche" des "Plattdeutschen Krings" und des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland hatte die Schule den pensionierten Schulleiter Hans Meinen aus Augusthausen, auch Plattdeutschbeauftragter des Landkreises Wesermarsch, gewinnen können. Für jede der fünf vierten Klassen nahm sich der Besucher eine Schulstunde Zeit, um Märchen zu erzählen, die Kinder zum Nachsprechen zu motivieren und sie mit Bewegungsspielen in die Geschichten einzubinden.

So erzählte Meinen das Märchen von der Kuh und dem kleinen Fisch, die sich nicht um das Wasser vertragen konnten: Weil die Kuh fast den ganzen Bach leer getrunken hat, springt der Fisch kurzerhand aus dem Wasser und verschlingt die Kuh. Begeisterung kam nicht zuletzt bei dem aus Norwegen stammenden Märchen von den drei Ziegenböcken und dem Troll auf: Mit viel Mimik und Gestik sowie entsprechenden Stimmen-Nachahmungen verstand es der Erzähler, die Kinder an dem Geschehen teilhaben zu lassen. Der Nachwuchs merkte ganz schnell: Plattdeutsch ist gar nicht so schwer. Sogar die Feststellung, dass der Troll "Schiss inne Büxen" hatte, kam bei den Kindern an.

Auch als es beim Märchen von dem "dicken, fetten Pannekauken" darum ging, die Aufforderung "Dicke, fette Pannekauken, bliev staohn, ick will di fräten" zu wiederholen, schafften die Jungen und Mädchen dies mit Leichtigkeit. Und als die Stunde mit der Geschichte der "Aopen ut Knusiland" endete, war die Zeit für die jungen "Plattdütsch-Schnacker" viel zu schnell vergangen.

Hans Meinen verstand es, die Viertklässler für plattdeutsche Märchen zu begeistern.

Fotos: Norbert Högemann

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Starke Beteiligung am Freimarktslauf

Am Samstag, 20. September, war es wieder so weit: Die Leichtathletik-Abteilung des BV Garrel startete den neunten Freimarktslauf - und unter den insgesamt 1160 Läuferinnen und Läufern waren auch dieses Mal rund 150 Kinder aus der Grundschule Garrel. Vom Bambini- (400 Meter) über den Schnupper- (1,2 km) und den Schüler/innen- (2,5 km) bis hin zum Fünf-Kilometer-Jedermannslauf wurden alle Disziplinen von den Kindern gelaufen. An den Strecken wurden die jungen Akteure von mehr als tausend Zuschauern und auch von einigen ihrer Lehrkräfte angefeuert. Viele gute Platzierungen, Urkunden, Medaillen und Pokale heimsten die Grundschulkinder ein.

Mit am Start war ebenfalls ein Erwachsenen-Team der Grundschule mit zwölf Läuferinnen und Läufern. Die in dieser Gruppe gemeldete gemischte Mannschaft erreichte unter 13 Bewerbern einen fünften Platz, wofür es ebenfalls einen Pokal gab.

Unsere Bilder:

Bei den Bambini-, Schnupper- und Schüler/innen-Lauf-Disziplinen gaben die Grundschulkinder alles.

Nach dem Lauf mussten sich die Kinder erst einmal ausruhen - sogar der Boden war dafür gut genug.

Ein gutes Feld bot das Erwachsenen-Team der Garreler Grundschule.

Die Lehrerinnen freuten sich mit Pfarrer Holger Ossowski über den Lauf-Erfolg der Schulkinder.

Den Pokal für die genmischte Grundschul-Mannschaft der Erwachsenen präsentierten (von links) Elternratsvorsitzender Wigbert Grotjan, Fördervereinsvorsitzender Holger Hartmann und Klaus-Peter Behrens.

Bilder: Norbert Högemann/Tobias Hinners

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In dei Schaule schnackt dei Kinner platt

Plattdeutscher Wortgottesdienst im dritten Schuljahrgang

Vom 22. bis 28. September wird im Oldenburger Münsterland die "plattdeutsche Woche" veranstaltet. Der Heimatbund und der "Plattdütsche Kring" haben alle Gruppen, Vereine, Institutionen, Kindergärten und Schulen aufgerufen, mitzumachen und plattdeutsche Veranstaltungen zu organisieren. Da ließ sich natürlich auch die Katholische Grundschule Garrel nicht lange bitten, zumal die Bildungseinrichtung Projektschule für die plattdeutsche Sprache ist und seit Jahren in diesem Bereich eine Vorreiterstelle unter den Schulen hat.

Zu Beginn der Woche kamen die katholischen und evangelischen Kinder des dritten Jahrgangs zu einem plattdeutschen Wortgottesdienst zusammen. Geleitet wurde die Feier von Diakon August Böckmann. Von den Kindern waren unter der Leitung ihrer Lehrkräfte Textbeiträge vorbereitet worden. Die Chorklasse 4d steuerte plattdeutsche Lieder - vom plattdeutschen Gospel bis zu umgetexteten Beiträgen aus dem Liedgut der Schule - bei.

Der Gottesdienst stand unter dem Motto "Laot dei Kinner nao mi kaomen", nach dem Markus-Evangelium 10, 13-16. Die Einführung des Diakons, Kyrie, Gebet, ein Anspiel zum Evangelium selbst, die Fürbitten und das "Vater unser" wurden in plattdeutscher Sprache vorgetragen. Auch seine kurze Ansprache zum Thema hatte August Böckmann ins Plattdeutsche übersetzt.

"Eine schöne Gottesdienst-Feier", wie alle Beteiligten bemerkten. Am Freitag, 26. September, wird der ehemalige Schulleiter Hans Meinen in den Klassen des vierten Jahrgangs zu Gast sein und dort plattdeutsche Stunden abhalten.

Unsere Bilder:

Zum Markus-Evangelium wurde ein kleines Anspiel in Szene gesetzt.

Auch die Fürbitten wurden in plattdeutscher Sprache vorgetragen.

Die Chorklasse 4d umrahmte den Gottesdienst mit plattdeutschen Liedern.

Die Leitung des Gottesdienstes hatte August Böckmann.


Fotos: Norbert Högemann

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