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Dezember 2017

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De plattdütsche lebendige Adventskalender an der Grundschule Garrel

Am Mittwoch, den 13.12.2017 öffnete sich der 13. Fensterkalender in der Grundschule Garrel. Zu einem besinnlichen Beisammensein luden die plattdeutschen Betreuungsgruppen der Grundschule unter der Leitung von Hiltrud Osterloh und Ulla Wiese ein. Zahlreiche Kinder, Eltern, Großeltern und Interessierte fanden sich um 17.00 Uhr in der Grundschule ein. Aufgrund des Regenwetters wurde die Andacht in den Flur der Schule gelegt. Die Stimmung war dennoch sehr schön. Nach einer kurzen Begrüßung der Schulleiterin lud Hiltrud Osterloh mit einer weihnachtlichen Geschichte up Plattdütsch zum Nachdenken ein. Die Kinder ergänzten ihre Gedanken dazu ebenso auf Plattdeutsch auf. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Chorklasse unter Frau Bohmann, die u.a. „In de Wiehnachtsbäckeri“  oder „Wenn de 1. Kessen brennt…“ sangen. Zum Schluss wurde der rote Teppich für die Kinder ausgerollt, die egal, aus welchem Land sie kommen, zu unserer Schulgemeinschaft gehören. Mit heißem Kinderpunsch, der von den fleißigen Helfern in der Küche vorbereitet wurde, und Keksen konnten sich alle Teilnehmer stärken und den Abend ausklingen lassen. Unsere Fachberaterin für die Plattdeutschen Sprache, Frau Andrea Cordes, reiste ebenso aus Oldenburg an. Darüber freuten wir uns sehr.

Ein großer Dank an alle Helfer, die diese Feier vorbereitet und so schön umgesetzt haben!

Text und Fotos: VGS-Garrel

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März 2017

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Plattdeutsch-AG unterhält Senioren

Die Schüler der Plattdeutsch-AG scheuen sich nicht auch vor Publikum aufzutreten. So wurden sie von den Senioren in Garrel eingeladen ihr Können zu zeigen. Die Schüler präsentierten plattdeutsche Lieder, den Sketch "Dei Fautballspäler" und eine Vorlesegeschichte "Dei Äselsbrüggen".

Text und Fotos: VGS-Garrel

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Dezember 2016

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Schüler bringen Senioren in Weihnachtsstimmung

Am letzten Dienstag (13.12.16) begaben sich die Kinder der Plattdeutsch-AG und die Kinder der 4e ins Johanneshaus, um dort die Senioren mit kleinen weihnachtlichen Sketchen und Liedern zu erfreuen.
Die 4e trug das amüsante Stück „Der Weihnachtshut“ vor. Besonders der anschließende Anblick des Weihnachtsmannes mit einem Kochtopf als Kopfbedeckung erfreute Jung und Alt.
Dei Kinner von dei Plattdütsch-AG spälten dat Stück "Eine Goos nait ut". Uk ein Gedicht van Sünnerklaas schulde nich fählen. Taun Schluss wüd mit alle tausaome "In dei Wiehnachtsbäckeri" sungen, um för eine adventliche Stimmung tau sorgen.

Text und Fotos: selbst

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Mai 2016

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Wi sünd Platt- Schnacker !

Dei Kinner ut die plattdüütsche Betreuungsgruppe bi Frau Wiese sünd Platt Schnacker!
Dat wiest sei nu uk mit ehre neien T-Shirts…

„Platt is cool“, „Michel schnackt Platt“, „Romy is ein Platt-Schnacker, „Ick schnack Platt“ ...

sind einige Sprüche, die die  Erstklässler in ihrer plattdeutschen Betreuungszeit  unter Anleitung von Ulla Wiese auf
die T-Shirts gemalt haben. Stolz präsentieren sie diese, schließlich gehen sie auf eine Schule, die die Plattdeutsche Sprache als Projektschule Plattdeutsch besonders fördert.

Text und Foto: VGS-Garrel

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Plattdeutsche Sketche im Seniorenheim

Die Schüler der Plattdeutsch-AG haben zusammen Sketche eingeübt.
Diese haben sie unter anderem auch in Falkenberg Senioren  präsentiert.
Für die Senioren gab es viel zu lachen, und als Belohnung gab es
reichlich Applaus.

Text und Bilder: Sandra Bohmann

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"Platt is cool" - Die Platt - AG der 4. Klassen lebt die Plattdeutsche Sprache

Die Kinder der AG "Platt is cool"  singen  hier den plattdeutschen Song "Kumm in und bliev" . Begleitet werden sie von ihrer Lehrerin Frau Bohmann, die die AG von Herrn Högemann übernommen und up platt weiter geführt hat. Neben plattdeutschen Liedern, Texten und Spielen stehen auch Sketsche auf ihrem Programm. So präsentierten uns die Kinder z.B. auf dem  Kreisentscheid des Plattdeutschen Lesewettbewerbes im Mai sehr unterhaltsam einige Sketche "up platt". Weitere Auftritte, z.B. in einem Seniorenheim sind in Planung.

Text und Foto: Nicole Tiedeken

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Tim Fredeweß  liest beim Bezirksentscheid  des Plattdeutschen Lesewettbewerbs

Tim Fredeweß  aus der Klasse 4b der Grundschule Garrel  nahm am Freitag, den 19.6.2015 am großen Bezirksentscheid im ehemaligen Landtag in Oldenburg statt. Er fuhr dort in Begleitung seiner Eltern bereits als Sieger hin. Denn zuvor setzte er sich in seiner Altersgruppe ( 4. Klasse ) zuerst gegen seine Schulkameraden  beim Schulwettbewerb durch. Beim folgenden Kreisentscheid setzte er sich erneut gegen die Schulsieger aller teilnehmenden Schulen im Landkreis Cloppenburg  durch und wurde für den Bezirksentscheid, der von der Oldenburgischen Landschaft organisiert wurde, nominiert. Tim las erneut seinen plattdeutschen Siegertext in seiner Altersgruppe vor und erreichte bei einer starken Konkurrenz einen 4. Platz. Wir gratulieren Tim für seine tollen Leistungen und für seinen Erfolg beim diesjährigen Plattdeutschen Lesewettbewerb. 

Text und Foto: Nicole Tiedeken

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Februar 2015

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Lehrkräfte im Einsatz für die plattdeutsche Sprache

Vorbereitungstreffen für den 26. Lesewettbewerb wurde gut angenommen


Zu einem Vorbereitungstreffen für den "26. Läsewettstriet 20015" der Oldenburgischen Landschaft haben sich 25 Lehrkräfte aus den Schulen des Oldenburger Landes in der Katholischen Grundschule Garrel getroffen. Neben dem Austausch von Materialien und geeigneten Lesetexten stand in einer Vorstellrunde die Weitergabe von Informationen zu individuellen Fördermöglichkeiten an den Schulen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Eingeladen hatten Andrea Cordes (cordesabels@ewetel.net) aus Kirchhatten und Kerstin Ummen (kerstin.ummen@web.de) aus Sevelten, beide Fachberaterinnen für die plattdeutsche Sprache bei der niedersächsischen Landesschulbehörde, und Nicole Tiedeken (vgs-garrel@t-online.de) aus Friesoythe, die als Koordinatorin für Plattdeutsch im Landkreis Cloppenburg zuständig ist. Das Team kann bei allen schulischen Fragen "rund um die plattdeutsche Sprache" von Lehrkräften kontaktiert werden.
Wie aus den Beiträgen der "Plattschnacker" zu entnehmen war, ist der Einsatz für die Sprache an den Schulen ganz unterschiedlich ausgeprägt. So gibt es inzwischen mehrere offiziell als Starter- oder Projektschule anerkannte Einrichtungen. Mit der Anerkennung gibt es zusätzliche Lehrerstunden, die für besondere Programme zur Förderung des Plattdeutschen genutzt werden.
So sind Projekte der Grundschule in Peheim inzwischen preisgekrönt. "Wenn man dei Spraoke in´t Ohr heff, kump dat Wiedere van sülves", meinte Rektorin Agnes Schrandt. "Ich wurde ins kalte Wasser geworfen und muss Plattdeutsch erst noch lernen", informierte eine Kollegin aus Molbergen, die aus dem Ruhrgebiet ins Oldenburger Münsterland gekommen ist.
An der Grundschule in Goldenstedt ist der Immersionsunterricht in Kunst und Mathematik erfolgreich angelaufen und in Bethen wird den Grundschülern einmal im Monat ein plattdeutsches Forum mit Spiel und Gesang geboten. In Oythe bei Vechta umrahmen Kinder das jährliche Erntedankfest mit plattdeutschen Beiträgen.
So brachten die Lehrkräfte vielfältig Beispiele für Aktivitäten, die von den Anwesenden gerne aufgegriffen wurden. Klar wurde aber auch, dass insbesondere die jüngeren Lehrkräfte Plattdeutsch kaum noch sprechen und es an vielen Schulen immer schwieriger wird, Verantwortliche für den Fachbereich zu finden. Angemerkt wurde, dass bei der Vorbereitung des plattdeutschen Lesewettbewerbs oft Großeltern einspringen müssten, um Texte mit den Kindern einzuüben.
Der 26. Lesewettbewerb ist indessen in den Schulen angelaufen. Er soll die Schülerinnen und Schüler ermuntern, die bedrohten Sprachen Plattdeutsch und Saterfriesisch zu sprechen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. m Wettbewerb beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler ab dem 3. Schuljahr.
Kontinuierlich hohe Teilnehmerzahlen unterstreichen die Bedeutung des „Läsewettstriets“ als wichtige Frühförderung und Verbindung zwischen Lesekompetenz und Regional- sowie Minderheitensprache. Beim letzten Lesewettbewerb vor zwei Jahren haben knapp 4000 Jungen und Mädchen mitgemacht.
Veranstalter des plattdeutschen und saterfriesischen Lesewettbewerbs ist die Oldenburgische Landschaft. Unterstützt wird sie von Koordinatoren aus den Städten und Landkreisen. Fest steht bereits der Termin für den Cloppenburger Kreisentscheid: Er findet am Dienstag, 5. Mai, in der Garreler Grundschule statt. Der  „Oldenburg-Entscheid“ wird am Freitag, 19. Juni, im ehemaligen Oldenburgischen Landtag ausgetragen.

Unser Bild:

Für Plattdeutsch aktiv: In Garrel trafen sich 25 Lehrkräfte aus dem Oldenburger Land zur Vorbereitung des 26. Lesewettbewerbs der Oldenburgischen Landschaft. Eingeladen hatten die verantwortlichen Fachberater und Koordinatoren Nicole Tiedeken, Andrea Cordes und Kerstin Ummen (vorne, von rechts).

Text/Foto: Norbert Högemann

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Dezember 2014

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Plattdeutschen Beiträge für den „persönlichen Gebrauch“

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Ein ganz besünner Geschenk

Von Maria Blömer

 Ein olden Kerl waohnde ganz alleine wiet aflägen an´n Sei. Änners eine har sein Hüsken ein End hendaol in dat Holt.
In´ Harwste wüdd dei Kerl van´n Sei düchtig krank. Do köm dei Olde van´t Holt, besöchte üm un bröchde ´n kostbor Geschenk mit. Dei Kranke fraide sick heller un wüdd bolde wedder gesund.
Üm Wiehnachten herümme dröp´t den Hüsler van´t Holt. Üm güng´t bedreuwet. Hei sükede so vör sick hen. Man do köm jeden Dach – wenn uck man mit´n sinnigen Träe – dei Kerl van´n Sei tau Beseuk. Alltied bröchde hei ´n Geschenk mit, un Dag för Dag was´t dat Süftige; un et was uck jüst dat süftige Geschenk, wat hei sülwes in seine Krankheit krägen har.
Mit dei Tied wüdd uck die Olde van´t Holt wedder beinig. Dei beiden Kerls stappfautden fäökener den Padd nao´n Sei hendaol. Mangers güng´n sei uck mit´nänner dör dat Holt. Beide fäuhlden deipe Fraide äöwer ehr gägensietige Geschenk.
Wat was dat bloß wäsen, wat eine den annern mitbrocht har? Sei harn´t nich köfft. Man kann´t gor nich kopen. Dat was nich eis inwickelt in buntet Siedenpapier. Dat har up´e Eern sowieso kein Stück Papier gäwen, wat grot naug wäsen was, dit gewaltige Geschenk intauwickeln. Dei beiden olden Lüe harn´t uck nich in´ne Tasken, wenn sei sick besöchten, sei drögen´t in sick. So kunn´n sei dat wisse nich verleisen. Wat mag up´e Een woll soväl Wert hebben?

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Plattdütsche Riemels,
van Lea un Lina (Plattdeutsch-AG)


Polly hett mien lüttke Hund,
dat Fell is weik un ein bittken bunt.

Gistern mössten wie väl danzen,
vandaoge nähmt wie wer den Ranzen.

In´n Sömmer bün ick väl in´t Waoter,
use Naober hett ein´n schwatten Kaoter.

Use Chorklasse kann gaut singen
un up´t Sportfest uck gaut springen.

Gistern bie´t Danzen, dat is klaor,
was uck Herr Högemann mit sien Foto-Apparaot dor.

Dei Goos maokt Moos
un dei Ganter maokt Fanter.

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Telefoniern (Sketch)

Sie wählt:  Null - veier - säben - sesse - fiefe - nägen - tweie - dreie - achte -
                   null.

Er:   Hallo!

Sie:  Hallo, wekker is dor?

Er:   Ik. Ik bün dor!

Sie:  Wekker is ik?

Er:   Dei, denn sei wählt hebbt!

Sie:   Ik heff  Null - veier - säben - sesse - fiefe - nägen - tweie - dreie - achte -
          null wählt.

Er:   Aha. Dat ist verkehrt. Ik heff null - veier - säben - sesse - fiefe - nägen -
        tweie - dreie - eine.

Sie:  Also, dat is ja woll wat.

Er:   Dor hebbt sei sick woll verwählt.

Sie:  Ik? Verkehrt wählt? Von wegen. Watt daut Sei dor rangaohn, wenn dat gor
        nich Ehre Nummer is?

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Witze up Plattdütsch

Schnackt Platt

Up´n Fischmarkt verköff ein  Kerl Väögels. "Disse Kanarienvaogel schnackt sogor Platt", segg hei tau ein´n Kunden. "Glööv ick nich", segg dei. "Dann pass maol fix up", segg dei Verköper, un tau den Vaogel: "Wat wullt du roken, Zigarre oder Piep´n?" "Piep", antwortet dei Vaogel.


Kien Dummtüüg maoken

An dei Grenze mott ein Kerl för sienen Papagei Toll betaohlen. "Wenn dei Papagei doote un utstoppet wör", vertellde dei Toll-Beamte,  "dann bruckten Sei kien´n Toll betaohlen". Dei Kerl kratzt sick an´n Kopp. Dor schreit dei Papagei: "Maok kien Dummtüüg, Mensch, betaohl üm!"


Fremdspraoken

Twei Hunde kaomt sick taumöte. Segg dei eine: "Wau-wau!" Antwortet dei ännere: "Kikeriki!" Dei eierste kick üm verwunnert an. Segg dei ännere: "Fremdspraoken mott man vandaoge köönen."


Stimmt

"Wat hebbt wi doch för eine schlaue Dochter", freit sick dei Mauder, ass sei dat Tügnis van ehr sütt. "Jao", segg dei Vaoder, "ehrn Verstand, denn heff sei van mi." "Stimmt", segg dei Mauder, "mienen hebb ick nämlick noch."

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Baby-Hai

Schoolmester makt de Hand op un to un imiteert een Haimuul.
SCH: Dübb–dübb–dü–dü–dü–dü–dübb: Baby-Hai!
All: Dübb–dübb–dü–dü–dü–dü–dübb: Baby-Hai!

Schoolmester leggt twee Hannen opeenanner un klappt de vörn op un to: Dat Haimuul is grötter wurrn.
SCH: Dübb–dübb–dü–dü–dü–dü–dübb: Lüttje Hai!
All: Maakt dat nah.

Schoolmester leggt de Ellbagen aneenanner un klappt de Ünnerarms op un to.
SCH: Dübb–dübb–dü–dü–dü–dü–dübb: Grote Hai!
All: Maakt dat nah.

Schoolmester klappt de Arms kumplett op un to.
SCH: Dübb–dübb–dü–dü–dü–dü–dübb: Riesenhai!
All: Maakt dat nah.

Schoolmester klappt de Arms kumplett op un to un geiht mit de een Hand dorbi meist bet an de Eer un mit de anner Hand sowiet nah baben as dat geiht.
SCH: Dübb–dübb–dü–dü–dü–dü–dübb: Mega-Hai!
All: Maakt dat nah.

Schoolmester maakt Schwümmbewegungen un gifft sick affekteert.
SCH mit een högere Stimm: Dübb– Dübb ...: Froo swömmt.
All: Maakt dat nah.

Schoolmester maakt Kraulbewegungen.
SCH mit een depere Stimm: Dübb–dübb ...: Hai swömmt.
All: Maakt dat nah.

Schoolmester maakt nix.
SCH: Dübb–dübb ...: Froo süht Hai: AAAAH! Bört de Arms vör Schreck nah baben.
All: Maakt dat nah.

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Tau´n Nikolaus
(nao: Emil Hecker)

Gistern Aobend klopp´t einer an,
Mauder menn´: "Dei Nikolaus-Mann".

Aover Vaoder sä tau mi:
"Dei Nikolaus kummp dit Jaohr nie!

Dei waohnt ja wieder at Berlin
un heff ja gaor kien Führerschien!"

"Wess man nich bang", lacht Unkel Maxe,
"schass maol seihn, dei nimm´t ne Taxe!"

Jao, wat schall ick nu bloos glöven?
Och, ick will man´n bittken täuven.

Läöter dann vertell ick di:
köm hei oder köm hei ni?!

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Tau´n Nikolaus

Kiek eis, wat is dei Himmel so rot!
Dat sünd dei lüttken Engels, dei backet dat Brot.
Dei backt den Nikolaus sien Stuten
för all dei lüttken Leckerschnuten.

Nu flink dei Tellers up dei Bank,
dor buten hört man schon den Klang.
Dei Nikolaus steiht vör dei Dör,
dei Himmelsboten schickt üm her.

Wat dei Engels hebbt backet, dat schölt gi probeern,
un schmeckt dat gaut, so hört sei dat gern.
Dei Nikolaus schmunzelt: "Us Engels backt noch mehr!"
Och, wenn´t doch erst man Wiehnachten wör!

(Nao: Johann Beyer)

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Kiek, dat is dei Nikolaus
(nao: Heidrun Schlieker)

Kiek, dei Nikolaus is vandaoge dor,
wi kön´t nich glöven, doch dat is waohr.

Siene Stävel sünd meist blank un schwatt,
us Nikolaus, dei schnackt uck platt.

Hei hett twei Hanschken, warm un grot,
un uck ein Mantel, dei is rot.

Dei Mantel is meist warm un dicht,
´ne schöne Müssen sitt baoven up sien Gesicht.

Sien Buuk is drall un vull un rund,
ick glöv, hei is so recht gesund.

An´t Kinn hett hei ein´n witten Baort,
wat hei us bring, off wi dat raort?

Leiw Nikolaus, wi köönt gaut räken un uck läsen,
un sünd uck immer artig wäsen.

Drüm haol dien Schläen man geschwind
un pack ut dei Geschenke för jedet Kind.

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Peerd un Püppken

Mien lüttke Brauer wünschde sik
van Nikolaus ein Peerd.
Den ganzen Dag schnackte hei dorvan,
hunnertmaol harn wi´t all hört.

An Nikolaus stünd dat Peerdken dor,
wat dee dei lüttke Mann?
Hei schöv den Schimmel unnern Disk
un keek üm nich weer an.

Us Mama sä: "Kiek doch, mien Jung,
wo fein dat Peerdken lett."
"So´n Peerd", sä hei, "so´n Peerd doch nich,
ik men´n ein Peerd, dat frett."

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Dei Räknung (Sketch)

Spräker:  Fiete Schmidt kump bien Doktore Lüttmann. Hier pingelt hei anne
                Dörn. Rut kump dei Hushöllerske von Doktor Lüttmann. Sei hett
                Ziskao Braohms.

Schmidt:  Gauen Dag! Mien Naome is Fiete Schmidt. Ick wull woll nao Doktor
                 Lüttmann.

Ziskao:     Gauen Da! Wat wäölt gi dann van üm?

Schmidt:  Ick hebb hier eine Räknung... dei ...

Ziskao:     (fallt üm in´t Wort) Dr. Lüttmann is nich in Huse. Gi mäöt ein
                 annermaol werkaomen.

Schmidt:  Tja ... man ick hebb hier ne Räknung ... (wiest sei ehr...)

Ziskao:     Dat hebb gi mi doch all seggt, aower Dr. Lüttmann is nich dor! (Sei
                 geiht wegg...)

Schmidt:  (hei giff nich up un pingelt noch maol...) Dei is ja woll mall...

Ziskao:     (kump wer trügge...maokt aopen...) Wat giff dat dann nu noch?

Schmidt:  Ick hebb hier eine Räknung!!!

Ziskao:     Jao, jao, jao, dat hebbt gi mi nu all tweimaol seggt!

Schmidt:  Kann ick dei Räknung dann nu betaohlen oder nich?

Ziskao:     Watt hebbt gi seggt? Hebbt gi wat van Betaohlen schnacket?

Schmidt:  Jao, jüss dat wull ick doch!

Ziskao:     Oh, ick glöwe, ick hör wat anne Achterdörn. (dreiht sick rümme...).
                 Ick glöwe, Dr. Lüttmann is jüst wer nao Hus henn kaomen. Kaomt
                 man äben rin un settet jau daol...ick haol üm ganz fix...

hög-Plattdeutsch-Sketch-05/14

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Uhrzeiten auf Plattdeutsch

Die Schuluhren, die in den Klassenräumen oder auf dem Flur hängen, erhalten plattdeutsche Uhrzeiten.
Auf DIN A 4 gedruckt, können die Blätter vergrößert, bemalt und so hinter die
Uhren gehängt werden, dass man plattdeutschen Zahlen bzw.
Uhrzeiten lesen kann...

Ein Twei Drei
Veier Fiewe
Sesse
Säben Achte
Nägen Teihn
Ölben Twölw

Dat is Klock...
Dat is halw...
Dat is viddel nao...
Dat is viddel vör...
Dat is kott vör...
Dat is kott nao...

Dat is fiew nao...
Dat is taihn nao...
Dat is twintig nao ...
Dat is fiew vör halw ...

Dat is glieks halw...
Dat is fiew nao halw...
Dat is twintig vör ...
Dat is taihn vör ...
Dat is fiew vör ...
Dat is glieks ...

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Das "Vater unser" in plattdeutscher Sprache
 

Use Vaoder, dei du büs in Himmel,
geheiligt is dien Naome,
 
Dien Königriek schall kaomen.
Dien Wille schall pesseiern,
in Himmel als uck up dei Eern.
 
Giff us jeden Dag dat Brod,
dat wie taun Läwen bruket.
 
Un vergiff us all use Schulden,
so as wie uck dei vergäwet, dei us wat schuldig bläwen sünd.
 
Un führe us nich in dei Versuchung,
sonnern maok us los van dat Böse.
 
Denn dien is dat Riek, un dei Kraft, un dei Herrligkeit, bit in Ewigkeit. Amen.

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Zahlen

Eine         Tweie         Dreie      Veier       Fiewe


Sesse      Säben       Achte       Nägen       Teihne


Eine, tweie, dreie, veier, fiewe, sesse, säben,

use Katt hett Junge krägen.

Dreie sünd witt, dreie sünd schwatt,

eine is ´ne ganz bunte Katt.

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Katholische Grundschule Garrel


Plattschnacker - Zertifikat

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hat im Schuljahr 2014/2015 an der Arbeitsgemeinschaft

"Platt is cool"

teilgenommen und Grundkenntnisse in der plattdeutschen Sprache erworben.
In Sketch und Spiel hat _______ bewiesen, dass Plattdeutsch eine lebendige und schöne Sprache ist.
Ick segg: " _______, dat hess du gaut maoket. Blief bi dei Spraoke un du hess ein´n Gewinn för diene Taukunft."


Garrel, Schneimaond (Januar) 2015

Dei Leiter van den Plattdütsch-Kurs

__________________________

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Platt is cool

Arbeitsblatt für Einsteiger:


Ick schnack platt - du uck?

Wenn nich, dann kanns du dat ler´n! Wi fangt fors an!

"Ick heite _________________ un bün _____ Jaohr old. Dei Straoten, in dei ick

waohne, hett

_________________________. Miene Öllern heitet _______________ un

______________.

Ick hebb uck gaue Freunde. Dei besten Freunde sünd _____________,

______________ un

________________."


Nu willt wi Fraogen stell´n.

Ick heite ______________, un wi hess du?

Ick bün nägen Jaohr old, un wi old büs du?

Ick gaoh gerne nao Schaule. Du uck? - Jao, ick gaoh uck gerne nao Schaule.

Mien Hobby is Fautball spälen, un wat is dien Hobby?


Taohlen bit teihne:

eine
tweie
dreie
veier
fiewe
sesse
säben
achte
nägen
teihne

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März 2014

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Kinder mögen plattdeutsche Sprache

In zwei Betreuungsgruppen der Schule "schnackt dei Kinner platt"

Mit einem frischen "Moin, moin, leiwe Lüüd, wi schnackt plattdütsch hüüt", begrüßen die Zweitklässler der Katholischen Grundschule Garrel zu Beginn der fünften Stunde ihre Betreuungskraft Hiltrud Osterloh. Die 22 Jungen und Mädchen sind von ihren Eltern zu einer Projektgruppe angemeldet worden: Ein ganzes Schuljahr lang soll an vier Tagen in der Woche die plattdeutsche Sprache im Mittelpunkt der Betreuung stehen.
Die Garreler Einrichtung ist von der Landesschulbehörde als "Projektschule Niederdeutsch" anerkannt worden. So erhält sie auch drei zusätzliche Lehrerstunden, die zur Förderung der plattdeutschen Schule genutzt werden.
Als an der Schule die Idee geboren wurde, "plattdeutsche Betreuungsgruppen" einzurichten, was das Interesse der Eltern groß. In der Gruppe des ersten Jahrgangs, die von der pädagogischen Mitarbeiterin Ulla Wiese geleitet wird, sind es 24 und in der von Hiltrud Osterloh 22 Jungen und Mädchen, die nun ihren Spaß am Umgang mit dem Plattdeutschen haben.
Nicht nur, dass die Betreuungskraft ihre Unterhaltung mit dem Nachwuchs fast nur noch auf Plattdeutsch führt - insbesondere Lieder oder kleine Spiele wie "Schlapp hett den Haut verlorn" bereiten den Kindern viel Freude. "Mir gefällt die Sprache gut, denn Oma und Opa sprechen auch platt und deshalb möchte ich das auch können", meint Johanna Wessel. Für Michael Kemper ist die Sprache außerdem witzig und Lukas Meyer schwärmt, dass "Frau Osterloh immer so schöne Sachen mit uns macht".
Auf Nachfrage bestätigen die Kinder, dass Eltern und insbesondere Großeltern zu Hause die Unterhaltungen oft noch in Plattdeutsch führen. Rund die Hälfte der Zweitklässler-Gruppe möchte auch im dritten Schuljahr mit der plattdeutschen Sprache verbunden bleiben. Dies ist über die Arbeitsgemeinschaften möglich, die regelmäßig im dritten und vierten Jahrgang angeboten werden.
Plattdeutsch-Angebote sind an der Schule vielfältig zu nutzen: So gibt es eine Chorklasse mit einem umfangreichen plattdeutschen Repertoire, plattdeutsche Lesewettbewerbe oder Sketch-Aufführungen und Gedichte auf Schulveranstaltungen und bei besonderen Anlässen. Wer durch den Haupteingang in die Schule kommt, bemerkt auf einer Tafel "Dat Motto van dei Wäken" mit Sprichwörtern wie "Gaue Wöer kost´ kien Geld" oder "Spraoken Wöer kann man nich wedder infangen".
Viele Namens- und Türschilder im Schulgebäude sind zweisprachig ausgestattet. So heißt das Büro des Schulleiters beispielsweise "Schaulleiterstaomd" und bei der Konrektorin liest der Besucher "Tweite Chef van dei Schaule".
Die zahlreichen Aktivitäten zum Erhalt der plattdeutschen Sprache haben dazu geführt, dass die Garreler Grundschule "Plattdütsch-Schaule 2010" wurde. Eine entsprechende Plakette, ausgehändigt von "De Spieker - Heimatbund für Niederdeutsche Kultur", weist am Eingang zum Verwaltungstrakt auf die Auszeichnung hin.

Unser Foto: Kinder "schnacket platt": In zwei von sechs Betreuungsgruppen der Garreler Grundschule wird während der Betreuungszeit die plattdeutsche Sprache gesprochen.

Foto: Högemann                    

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November 2013

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"Hölsken han wi aale, breie un uck schmale ..."

Einen Plattdeutsch-Exkurs hat es am vergangenen Freitag für rund 140 Kinder an der Katholischen Grundschule in Garrel gegeben. An diesem Tag fand der bundesdeutsche Vorlesetag statt: Den Jungen und Mädchen wurde aber nicht nur vorgelesen, sondern der Nachwuchs durfte auch selbst plattdeutsche Texte sprechen und sich an altbekannten Liedern versuchen. Als Gastvorleser hatte die Schule ihren langjährigen Konrektor August Böckmann eingeladen.

August Böckmann, der bis 2009 stellvertretender Schulleiter in Garrel war und an der Grundschule auch die Aufgabe des Obmanns für plattdeutsche Sprache übernommen hatte, wusste die  Kinder aus sechs Klassen der Jahrgänge zwei bis vier mit kleinen Geschichten zu erfreuen. Bevor er das Lied "Hölsken han wi aale, breie un uck schmale..." mit den Kindern einübte, erzählte er von der früheren Handwerkskunst des "Hölskenmaokers" und auch davon, das "Hölsken" das Schuhwerk für Kinder und Erwachsene schlechthin war. Neben den "Hölsken" hatte Böckmann sogar selbstgestrickte Wollsocken, wie sie früher in den Holzschuhen getragen wurden, mitgebracht.

Für Leseübungen hatte der Ex-Schulmeister kleine Geschichten selbst verfasst. Diese bezogen sich auf das Schulleben und die häusliche Umgebung der Jungen und Mädchen. Erste eigenständige Leseübungen gelangen dem Nachwuchs recht gut.
Als Starterschule für die Vermittlung der plattdeutschen Sprache hält die Garreler Grundschule zahlreiche Angebote für die Kinder vor: Unter der Bezeichnung "Platt is cool" werden im dritten und vierten Schuljahr Arbeitsgemeinschaften angeboten, in einer Chorklasse des dritten Jahrgangs übt Klassenleiterin Walburga Tapken plattdeutsches Liedgut ein und auch in den Betreuungsgruppen für die Kinder der ersten und zweiten Klassen hat das Plattdeutsche seinen Stellenwert. So konnten die Eltern ihre Sprösslinge zu Beginn des Schuljahres sogar konkret für eine "plattdeutsche Betreuung" anmelden.
Mit den Aktivitäten in Plattdeutsch trägt die Schule der Erkenntnis Rechnung, dass plattdeutsch sprechende Kinder es später leichter haben, weitere Fremdsprachen zu erlernen.

August Böckmann hatte neben den "Hölsken" auch selbstgestrickte Wollsocken mitgebracht.

Der ehemalige Konrektor der Schule konnte die Kinder mit plattdeutschen Geschichten und Liedern begeistern.

Fotos: Norbert Högemann

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Mai 2013

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Tom Hinrichs kam auf Platz drei

Zum Landesentscheid im 25. plattdeutschen

Lesewettbewerb der Oldenburgischen
 
Landschaft kamen in Oldenburg 40

Schülerinnen und Schüler zusammen,

darunter auch Tom Hinrichs aus der

Klasse 4d der Katholischen Grundschule

Garrel.

Begleitet wurde Tom von seinen Eltern

und seiner Klassenlehrerin Brigitte Helmes.

Als Kreissieger hatte Tom sich für den

Landesentscheid qualifiziert. "Nach einer

sehr starken Leseleistung", wie Frau Helmes

bestätigte, erreichte Tom Hinrichs einen

dritten Platz. Zu diesem Erfolg gratuliert die

Schulgemeinschaft der Garreler Grundschule

ganz herzlich.

Tom, maok wieder so ... wi alle wätet ja:

Platt schnacken is cool!

Foto: Norbert Högemann

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